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03.01.2008

17:30 Uhr

Devisenhandel

Experten erwarten anhaltende Dollarschwäche

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag gestiegen und hat über 1,47 Dollar notiert. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4727 Dollar gehandelt. Im frühen Handel hatte der Euro noch zeitweise unter 1,47 Dollar notiert.

HB FRANKFURT/M. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,4753 (Mittwoch: 1,4688) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6778 (0,6808) Euro. Gestützt worden sei der Euro von der etwas stärker als erwartet gestiegenen Geldmenge M3 im November, sagte Stephan Rieke, Devisenexperte von der BHF-Bank. Die Daten sprächen gegen eine baldige Leitzinssenkung. Die EZB wird laut Rieke die Zinsen zunächst weiter unverändert belassen. Das neue EZB-Ratsmitglied, Athanasios Orphanides, schloss weitere Zinserhöhungen durch die EZB jedoch nicht aus. „Dass der EZB-Rat das Jahresende abgewartet hat, heißt nicht, dass er nicht bereit sein sollte, die Zinsen weiter zu erhöhen, falls das erforderlich ist“, sagte der Gouverneur der Zentralbank von Zypern dem „Handelsblatt“.

Im Nachmittagshandel fiel der Euro jedoch etwas unter seinen Tageshöchstkurs von 1,4780 Dollar. Die am Nachmittag veröffentlichten amerikanischen Konjunkturdaten waren etwas besser als erwartet ausgefallen. Der für Freitag erwartete monatliche US- Arbeitsmarktbericht dürfte laut Rieke jedoch die zuletzt überwiegend schwachen amerikanischen Konjunkturdaten widerspiegeln. Rieke geht von einer zunächst anhaltenden Dollarschwäche aus.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,74480 (0,74130) britische Pfund, 160,68 (163,83) japanische Yen und auf 1,6422 (1,6529) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 858,85 (846,75) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 18 850 Euro (Vortag: 18 455 Euro).

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