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04.04.2014

09:45 Uhr

Devisenhandel

Hoffnung auf gute US-Jobdaten stärkt Dollar

Der Wochenausklang steht im Zeichen des US-Arbeitsmarkts: Die Regierung will am Freitag ihren Stellenbericht veröffentlichen, Experten rechnen mit einem Plus von 200.000 Stellen. Das lässt Anleger beim Dollar zugreifen.

Spekulationen auf US-Arbeitsmarktdaten lassen Anleger beim Dollar zugreifen. dpa

Spekulationen auf US-Arbeitsmarktdaten lassen Anleger beim Dollar zugreifen.

FrankfurtDie Hoffnung auf überraschend gute US-Arbeitsmarktzahlen haben Anleger am Freitag beim Dollar zugreifen lassen. Der Euro gab in der Spitze auf 1,3704 Dollar nach – im Schlussgeschäft des Vortages hatte er bei 1,3718 Dollar notiert. Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die sich zuletzt auf einem niedrigen Niveau eingependelt hätten, seien ein gutes Zeichen, hieß es in einem Kommentar der Helaba. Ein Zuwachs der Beschäftigung jenseits der 200.000-Marke könne nicht ausgeschlossen werden. Bislang rechnen Analysten im März mit einem Plus von 200.000 Stellen nach 175.000 im Vormonat.

Sollte sich die US-Wirtschaft im Jahresverlauf nachhaltig erholen, steigen die Chancen, dass die US-Notenbank schon bald die Zinsen anheben wird.

Weltweite Währungsreserven

2004

Gesamt: 2,655 Billionen

US Dollar: 1,739 Billionen (65,45 %)
Britisches Pfund: 0,093 Billionen (3,50 %)
Yen: 0,114 Billionen (4,29 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,15 %)
Euro: 0,655 Billionen (24,67 %)

2005

Gesamt: 2,844 Billionen

US Dollar: 1,891 Billionen (66,49 %)
Britisches Pfund: 0,107 Billionen (3,76 %)
Yen: 0,113 Billionen (3,97 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,14 %)
Euro: 0,679 Billionen (23,87 %)

2006

Gesamt: 3,315 Billionen

US Dollar: 2,158 Billionen (65,10 %)
Britisches Pfund: 0,15 Billionen (4,52 %)
Yen: 0,115 Billionen (3,47 %)
Schweizer Franken: 0,006 Billionen (0,18 %)
Euro: 0,827 Billionen (24,95 %)

2007

Gesamt: 4,119 Billionen

US Dollar: 2,631 Billionen (63,87 %)
Britisches Pfund: 0,199 Billionen (4,83 %)
Yen: 0,131 Billionen (3,18 %)
Schweizer Franken: 0,006 Billionen (0,15 %)
Euro: 1,076 Billionen (26,12 %)

2008

Gesamt: 4,21 Billionen

US Dollar: 2,685 Billionen (63,78 %)
Britisches Pfund: 0,178 Billionen (4,23 %)
Yen: 0,146 Billionen (3,47 %)
Schweizer Franken: 0,14 Billionen (0,15 %)
Euro: 1,104 Billionen (26,22 %)

2009

Gesamt: 4,59 Billionen

US Dollar: 2,848 Billionen (62,05 %)
Britisches Pfund: 0,195 Billionen (4,25 %)
Yen: 0,133 Billionen (2,90 %)
Schweizer Franken: 0,005 Billionen (0,11 %)
Euro: 1,27 Billionen (27,67 %)

2010

Gesamt: 5,163 Billionen

US Dollar: 3,193 Billionen (61,84 %)
Britisches Pfund: 0,203 Billionen (3,93 %)
Yen: 0,189 Billionen (3,66 %)
Schweizer Franken: 0,007 Billionen (0,14 %)
Euro: 1,343 Billionen (26,01 %)

2011

Gesamt: 5,652 Billionen

US Dollar: 3,525 Billionen (62,37 %)
Britisches Pfund: 0,217 Billionen (3,84 %)
Yen: 0,204 Billionen (3,61 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,07 %)
Euro: 1,394 Billionen (24,66 %)

2012

Gesamt: 6,085 Billionen

US Dollar: 3,715 Billionen (61,05 %)
Britisches Pfund: 0,245 Billionen (4,03 %)
Yen: 0,248 Billionen (4,08 %)
Schweizer Franken: 0,018 Billionen (0,30 %)
Euro: 1,477 Billionen (24,27 %)

2013 (Q3)

Gesamt: 6,191 Billionen

US Dollar: 3,803 Billionen (61,43 %)
Britisches Pfund: 0,242 Billionen (3,91 %)
Yen: 0,239 Billionen (3,86 %)
Schweizer Franken: 0,017 Billionen (0,27 %)
Euro: 1,496 Billionen (24,16 %)

Im Euro-Raum richten sich die Investoren dagegen vorerst auf eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik ein. EZB-Chef Mario Draghi hatte nach der EZB-Ratssitzung am Donnerstag erklärt, die Währungshüter seien entschlossen, ihren konjunkturstützenden Kurs so lange wie nötig fortzusetzen. Derzeit liegt der Leitzins in der Euro-Zone auf einem Rekordtief von 0,25 Prozent.

Von

rtr

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