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18.06.2014

17:31 Uhr

Devisenmärkte

Euro legt vor Fed-Entscheidungen zu

Die Märkte warten mit Spannung auf die Entscheidung der Fed am Abend – der Euro legt rund einen halben Cent zu. Derweil mehren sich die Hinweise, dass die englische Zentralbank schon bald die Zinswende vollziehen könnte.

Vor neuen Entscheidungen der Federal Reserve am Abend haben sich die meisten Investoren eher passiv verhalten. Zudem blieben starke Impulse mangels wichtiger Konjunkturdaten aus. dpa

Vor neuen Entscheidungen der Federal Reserve am Abend haben sich die meisten Investoren eher passiv verhalten. Zudem blieben starke Impulse mangels wichtiger Konjunkturdaten aus.

FrankfurtDer Euro hat am Mittwoch vor mit Spannung erwarteten Entscheidungen der US-Notenbank Fed zugelegt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3580 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent mehr als am Morgen. Marktteilnehmer berichteten aber von einem zurückhaltenden Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3563 (Dienstag: 1,3568) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7373 (0,7370) Euro.

Vor neuen Entscheidungen der Federal Reserve am Abend hätten sich die meisten Investoren eher passiv verhalten, war aus dem Handel zu hören. Zudem blieben starke Impulse mangels wichtiger Konjunkturdaten aus. Aufhorchen ließ allerdings das Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der britischen Notenbank: Die Mitschrift unterstrich Äußerungen von Zentralbankchef Mark Carney von vergangener Woche, wonach sich die Märkte auf eine baldige Zinsanhebung einstellen können. Mittlerweile gehen viele Beobachter davon aus, dass die Bank of England als erste große Notenbank die Zinswende vollzieht - möglicherweise noch in diesem Jahr.

Auch in den USA nimmt die Zinsdebatte Fahrt auf: Zwar dürfte die Fed am Mittwochabend ihren Leitzins an der Nullgrenze halten und ihre zur Konjunkturbelebung aufgelegten Wertpapierkäufe erwartungsgemäß weiter drosseln. Besonderes Augenmerk gilt jedoch neuen Prognosen der Notenbank zu Wachstum, Inflation und Arbeitsmarkt. Zudem werden die Zentralbanker ihren Ausblick auf das zu erwartende Zinsniveau präsentieren. Experten halten es für möglich, dass einige Währungshüter auf raschere Zinsanhebungen drängen - zumal sich der Jobmarkt deutlich gebessert hat und die Inflation langsam anzieht. Fed-Chefin Janet Yellen wird vor der Presse Stellung beziehen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,80050 (0,79940) britische Pfund, 138,65 (138,40) japanische Yen und 1,2180 (1,2188) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1269,75 (1267,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 29 580,00 (29 480,00) Euro.

Von

rtr

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