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25.03.2013

13:40 Uhr

Devisenmarkt

Euro kann Gewinne nicht halten

Der Euro muss anfängliche Kursgewinne wieder einbüßen und steht nun nur etwas höher als am Freitag. Die mögliche Kapitalflucht aus Zypern macht den Anlegern Sorgen.

Zypriotische Euro-Münzen: Das Rettungspaket ist geschnürt. dpa

Zypriotische Euro-Münzen: Das Rettungspaket ist geschnürt.

Frankfurt am MainDer Euro hat am Montag anfängliche Kursgewinne gegenüber dem Dollar nicht halten können, sondern notierte zuletzt nur etwas höher als am Freitag.

Die EU-Finanzminister hatten in der Nacht einem geänderten Rettungspaket für Zypern im Volumen von 10 Mrd. Euro zugestimmt. Doch das konnte die Sorge über eine ungeordnete Staatspleite und einen Austritt des Landes aus der Europäischen Währungsunion sowie über Ansteckungseffekte bei anderen Ländern der Eurozone nicht vollständig ausräumen.

Die europäische Gemeinschaftswährung wurde bei 1,2997 Dollar 0,1 Prozent höher gehandelt. Im vorläufigen Tageshoch war der Euro bis auf 1,3048 Dollar gestiegen, am Freitag hatte er 0,7 Prozent zugelegt.

„Die überragende Sorge ist die Kapitalflucht - und nicht nur aus Zypern”, sagte Jeremy Stretch, Leiter Strategie Devisenhandel bei der Canadian Imperial Bank of Commerce in London, „diese Vereinbarung unterstreicht die strukturellen Probleme in der Eurozone.” Er wäre nicht überrascht, wenn der Euro solange fallen würde, bis die Politiker etwas anderes täten, um das Vertrauen zu stärken, fügte Stretch an.

Der Schweizer Franken war minimal fester zum Euro bei 1,2215 Franken. Zum Dollar notierte der Franken bei 93,97 Rappen 0,1 Prozent höher. Der Yen verlor zum Euro 0,4 Prozent auf 123,17 Yen. Gegenüber dem Dollar gab die japanische Devise 0,3 Prozent nach auf 94,75 Yen.

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