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29.12.2011

08:49 Uhr

Dollar-Aufwertung

Edelmetalle zusehends unattraktiver

Die Preise für Edelmetalle fallen weiter. Die Aufwertung des US-Dollar machen Silber & Co. unattraktiver für Investoren. Platin ist so billig wie zuletzt vor mehr als zwei Jahren.

Silber & Co. sind weniger gefragt. dpa

Silber & Co. sind weniger gefragt.

FrankfurtDie Kursgewinne des Dollar haben den Edelmetallen am Donnerstag erneut zu Schaffen gemacht. Das unter anderem zur Herstellung von Auto-Katalysatoren benötigte Platin verbilligte sich um bis zu 2,4 Prozent auf 1349,25 Dollar je Feinunze und war damit so billig wie zuletzt im November 2009. Damit hat Platin seit Jahresbeginn knapp ein Viertel seines Wertes eingebüßt, mehr als das Schwestermetall Palladium (minus 21,4 Prozent) oder als Silber (minus 13 Prozent).

Der Dollar-Index lag am Donnerstag mit 80,729 Punkten nur knapp unter seinem Elf-Monats-Hoch von Mitte Dezember. Die Aufwertung der US-Währung macht Edelmetalle für Investoren außerhalb der USA unattraktiver. Gold notierte am Donnerstag mit 1553,89 Dollar nur knapp über seinem Drei-Monats-Tief vom Vortag. Die Antikrisen-Währung sei 2011 eine der wenigen Anlagen mit Kursgewinnen (plus zehn Prozent seit Jahresbeginn), sagte Rohstoff-Stratege Nick Treverthan von der ANZ Bank. Viele Anleger machten daher vor dem Jahresende noch einmal Kasse.

Von

rtr

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