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25.11.2013

08:22 Uhr

Edelmetall

Spekulation um Fed-Politik drückt Goldpreis

Investoren haben Geld aus börsennotierten Edelmetall-Fonds abgezogen: Der Goldpreis fällt aufgrund der Spekulationen auf eine baldige Straffung der US-Geldpolitik.

Der Preis des Edelmetalls fällt um ein Prozent auf ein Viereinhalb-Monats-Tief. dpa

Der Preis des Edelmetalls fällt um ein Prozent auf ein Viereinhalb-Monats-Tief.

FrankfurtSpekulationen auf eine baldige Straffung der US-Geldpolitik haben Gold am Montag erneut zu schaffen gemacht. Der Preis des Edelmetalls fiel um ein Prozent auf ein Viereinhalb-Monats-Tief von 1230,58 Dollar je Feinunze.

Die Kurs-Pessimisten gäben weiterhin den Ton an, sagte ein Börsianer. Sie gingen davon aus, dass die US-Notenbank Fed bereits im Dezember oder Januar ihre Wertpapierkäufe im Volumen von derzeit 85 Milliarden Dollar monatlich drosselt. Daher zogen weitere Investoren Geld aus börsennotierten Edelmetall-Fonds ab. Die Bestände der Gold-ETFs gingen am Freitag um 0,3 Prozent auf 52,680 Millionen Feinunzen zurück. Das ist der niedrigste Stand seit knapp drei Jahren.

Mit einer Straffung der Geldpolitik geht das Risiko einer anziehenden Teuerung zurück. Das macht Gold als "Anti-Inflationswährung" weniger attraktiv.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

25.11.2013, 08:45 Uhr

Die Zentralbanken kochen die Goldbesitzer ab.

G4G

25.11.2013, 10:09 Uhr

Wie dumm bzw. hörig sind die "Anleger" denn eigentlich?!
Die USA und die FED sind pleite. GoldmanSachs pfeift und alle laufen nach der Pfeife von GoldmanSachs ?!
Der Herdentrieb greift also auch hier, die Menschen handeln und denken nur mit einem Bruchteil der verfügbaren Hirnmasse und Intelligenz. Die FED ist eine Privatbank und sollte ihre zentrale Rolle verlieren.
Die Zentralbanken sind kollektiv am Ende.
Gold ist die stabilste Währung aller Zeiten. Die Kurstafeln sind Wetterprognosen.

Account gelöscht!

25.11.2013, 12:18 Uhr

Von mir aus können die Banker den Goldpreis auch auf 1 € "fixieren". Solange das Material zu diesem Preis an mich geliefert werden kann habe ich nichts gegen einen weiteren Preisverfall.

Man bekommt für die gleiche monatliche "Versicherungsprämie" mehr Gegenleistung. Und solange die Versicherung Gold nicht gebraucht wird kann man eigentlich froh sein. Im besten Fall gehört man in Europa zu den seltenen Generationen die keine Währungsreform erleben und ihre Versicherung an die nächste Generation weiter geben können.

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