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26.08.2011

10:31 Uhr

Edelmetalle

Gold steht wieder hoch im Kurs

Nachdem der Goldpreis in den letzten Tagen fiel wie lange nicht mehr, greifen Anleger bei dem Edelmetall nun wieder zu. Vor allem der chinesische Markt fragt kräftig nach.

Vor allem auf dem chinesischen Markt ist die Goldnachfrage hoch. Reuters

Vor allem auf dem chinesischen Markt ist die Goldnachfrage hoch.

FrankfurtNach den jüngsten Einbrüchen beim Goldpreis stand das Edelmetall am Freitag wieder hoch im Kurs. Gold verteuerte sich je Feinunze um 0,9 Prozent auf 1785 Dollar, lag damit aber noch weit unter seinem am Dienstag markierten Rekordhoch von 1911,46 Dollar. „Die Nachfrage ist weiter hoch, vor allem auf dem chinesischen Markt“, sagte ein Händler.

Gewinnmitnahmen hatten den Goldpreis an den vergangenen beiden Tagen zeitweise um mehr als 200 Dollar nach unten gedrückt. „Das ist eine gesunde Korrektur“, hieß es in einem Kommentar von Barclays Capital. Langfristig dürfte der Preis wegen der unsicheren Gesamtlage aber weiter nach oben gehen. Derzeit werden die Anleger vor allem von Rezessionsängsten und der Furcht vor einer Eskalation der europäischen Schuldenkrise geplagt.

Von

rtr

Kommentare (4)

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p.schrauder

26.08.2011, 11:22 Uhr

Gewinnmitnahmen sind ein relativ unbedeutender Grund für den Kurszerfall der letzten Tage. Der Hauptgrund ist eine organisierte, brutale Manipulation durch sogenannte Margin-Erhöhungen (Sicherheitsprämien) für Käufer von Optionen und Futures. Hinter der Preisdrückung stehen Grossbanken wie JP Morgan, Goldman Sachs etc., die auf sinkende Kurse gewettet haben (Short Selling). Peter S., Zürich

meixi

26.08.2011, 12:17 Uhr

sehr geehrter redakteur vom handelsblatt,
normalerweise erwarte ich von einer fachzeitschrift, dass sie versucht hintergrundinformationen zu geben, warum z.b. der goldpreis um 200 dollar nachgegeben hat und nicht nur lapidar zu schreiben dass gewinnmitnahmen den goldpreis gedrückt haben.
wenn sie z.b. an diesen tagen die goldkäufe von proaurum und westgold nachsehen, dann sind diese weiterhin extrem hoch und die käufe übersteigen um das 4 fache und mehr die verkäufe.
woher könnten dann die verluste kommen. es sind wiederum die spekulanten schuld, da meines erachtens der kauf und verkauf von optionen, derivaten und ähnlichen gebilden den physischen markt bei weitem übertrifft.
nur durch die manipulation mittels einer marginerhöhung um meiner erachtens mehr als 25prozent hat man hier die zocker, die mit wenig kapital ein grosses rad drehen wollen aus dem markt getrieben, da sie diese dinge auflösen mussten bevor eine zwangsliquidierung droht.

Account gelöscht!

26.08.2011, 13:47 Uhr

Tja, da hat man wieder ein paar Dumme aus dem (Papier-)Gold getrieben, so ein Pech aber auch .......
Ich gehe mal davon aus, dass man sich das Gold beschaffen mußte, um die physische Auslieferung an Venezuela zu ermöglichen. Der gute Chavez wollte Metall und kein Papier mehr sehen ......
Ich denke, in naher Zukunft werden noch einige staunen, was ihr Papiergold wert ist, wenn sie es gerne in Metall hätten - das wird nicht ganz einfach !!!

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