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20.04.2011

19:30 Uhr

Energie

Ölpreise machen kräftigen Sprung

Nachdem die Lagerbestände an Rohöl in den Vereinigten Staaten gesunken ist, ist Öl deutlich teurer geworden. Die Ausschreitungen in Nigeria nach den Wahlen könnten sich zu einem weiteren Preistreiber entwickeln.

Der Ölpreis macht einen deutlichen Sprung nach oben. Quelle: dpa

Der Ölpreis macht einen deutlichen Sprung nach oben.

New York/London/Wien

Gesunkene US-Rohöllagerbestände haben die Ölpreise am Mittwoch kräftig springen lassen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni kostete am frühen Abend 123,87 US-Dollar und damit 2,54 Dollar mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juni-Lieferung kletterte gar um 3,00 Dollar auf 111,28 Dollar.

Die Lagerbestände an Rohöl waren in den Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche gesunken. Die Reserven fielen um 2,3 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf 357,0 Millionen Barrel, wie das US-Energieministerium am Mittwoch mitteilte. Dies schiebe die Ölpreise natürlich ordentlich an, sagten Händler.

Marktbeobachter machten außerdem die festeren Aktienmärkte und den schwächeren Dollar als stützende Faktoren für den Ölpreis aus. So kommentierten die Rohstoffexperten von IG Markets, der schwache US-Dollar motiviere Investoren zu Käufen von in US-Währung gehandelten Rohstoffen. Auch die Ausschreitungen in Nigeria nach den Wahlen vom vergangenen Wochenende könnten sich zu einem weiteren Preistreiber für Öl entwickeln.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sank indes. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 116,00 US-Dollar. Das waren 1,37 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

20.04.2011, 20:46 Uhr

Der eigentliche Grund für den Preissprung sind die Spekulanten, die den Preis in die Höhe treiben. Wie stark gesunkene US-Rohöllagerbestände oder etwas anderes die Stimmung der Spekulanten beflügelt hat, steht in den Sternen.

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