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31.05.2013

09:15 Uhr

Euro

Anleger setzen auf lockere Geldpolitik der Fed

Die anhaltend lockere Geldpolitik der USA könnte weitergehen, das lässt auch Euro-Anleger hoffen: Die Gemeinschaftswährung steigt deutlich über 1,30 Dollar.

dpa

FrankfurtDie Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik in den USA stützt den Euro. Die Gemeinschaftswährung behauptete sich am Freitag deutlich über der Marke von 1,30 Dollar, die sie am Vortag erstmals seit drei Wochen wieder übersprungen hatte.

Die US-Notenbank hatte zuletzt wiederholt deutlich gemacht, dass sie den Geldhahn erst dann zudrehen wird, wenn sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt ausreichend robust präsentieren. Da die US-BIP-Daten zum ersten Quartal sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe am Donnerstag enttäuschten, rechnen nun viele Anleger damit, dass die Fed erst einmal bei ihren milliardenschweren Anleihenkäufen bleiben wird.

Geschichte des Euro

Anfänge

Das Ziel einer Währungsunion war bereits im EG-Vertrag verankert. Am 1. Januar 1999 ist es so weit: Der Euro wird gemeinsame Währung von elf Ländern. In Euro bezahlt werden kann per Scheck, Kredit- oder EC-Karte. Das alte Geld bleibt jedoch zunächst das allein gültige Zahlungsmittel. Wenige Tage später nehmen auch die Finanzmärkte den Handel mit Euro auf.

Euro-Zone

Zu den ersten Ländern, die den Euro einführten, gehörten Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Griechenland trat erst 2001 der Gemeinschaft bei, da es vorher nicht die Auflagen erfüllte. Großbritannien, Dänemark und Schweden verzichteten auf den Euro.

Bargeld

Am 1. Januar 2002 wird der Euro in zwölf Ländern gesetzliches Zahlungsmittel. Die D-Mark behält für zwei Monate ihr Gültigkeit, kann danach aber immer noch gegen Euro eingetauscht werden. Der Wechselkurs ist festgesetzt auf 1 Euro = 1,95583 D-Mark.

Neue Mitglieder

2004 werden zehn Länder in Mittel- und Osteuropa sowie im Mittelmeerraum neue EU-Mitglieder. Sie müssen die Gemeinschaftswährung übernehmen, sobald sie die Konvergenzkriterien erfüllen. Bis heute sind allerdings nur fünf weitere Staaten der Euro-Zone beigetreten, nämlich Slowenien, Malta, Zypern, Estland und die Slowakei. Damit gibt es insgesamt 17 Länder in Europa, in denen offiziell mit Euro bezahlt werden kann.

Höchststand

Ende August 2008 steigt der Euro zum ersten Mal über die psychologisch wichtige Marke von 1,50 US-Dollar. Sein bisheriges Allzeithoch von 1,5990 Dollar erreicht die Gemeinschaftswährung am 15. Juli, wobei der höchste je am Markt gehandelte Kurs sogar über 1,60 Dollar liegt.

Schuldenkrise

Im Frühjahr 2010 kommt Griechenland in immer größere Finanznöte und muss als erstes Euro-Land Milliardenhilfen beantragen. Damit nimmt eine Schuldenkrise ihren Lauf, in dessen Zuge weitere Länder, darunter Irland und Portugal, um Geldmittel bitten müssen. In der Öffentlichkeit wird heftig über einen möglichen Zusammenbruch der Euro-Zone spekuliert. Die Gemeinschaftswährung wertet kontinuierlich ab.

Die zuletzt entfachte Diskussion über eine baldige Straffung der Geldpolitik sei wohl etwas voreilig gewesen, sagte Ayako Sera, Volkswirt bei der Sumitomo Trust Bank. In den vergangenen Tagen solche Spekulationen dem Dollar zeitweise deutlich Aufwind verschafft.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

01.06.2013, 18:30 Uhr

Ihr Geld auf der Bank ist in Gefahr :
EZB kann bereits auf jedes Konto zugreifen –
Abbuchungen wie in Zypern in Vorbereitung – gut hinsetzen und ansehen :

http://www.youtube.com/watch?v=0iLj7yWFN2k

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