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06.10.2017

17:09 Uhr

Euro/Dollar

Gemeinschaftswährung legt zu

Nach anfänglichen Verlusten ist der Euro über die Marke von 1,17 US-Dollar geklettert. Zuvor drückten die Krise in Katalonien und schlechte amerikanische Arbeitsmarktdaten den Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung.

Euro Dollar, Währung, Devisen, Wechselkurs, EUR/USD Reuters

Dollar- und Euro-Geldschein

Der Wechselkurs von Euro und US-Dollar zählt zu den wichtigsten Indizes am Devisenmarkt. Der Wechselkurs wird täglich neu bestimmt.

FrankfurtDer Eurokurs ist am Freitag nach zwischenzeitlichen Verlusten wieder über die Marke von 1,17 Dollar gestiegen. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1725 US-Dollar. Zuvor hatten die Krise in Katalonien und amerikanische Arbeitsmarktdaten für Belastung gesorgt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1707 (Donnerstag: 1,1742) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8542 (0,8516) Euro.

Die Krise zwischen der spanischen Region Katalonien und dem spanischen Zentralstaat ist nach wie vor ungelöst. Während die katalanische Regionalregierung auf eine Unabhängigkeit von Spanien besteht, verweist die Zentralregierung auf einen Verfassungsbruch und besteht auf einem Verbleib bei Spanien. „Die politischen Turbulenzen um Katalonien dürften weiter anhalten“, sagte Experte Manuel Andersch von der BayernLB.

Zeitweise belastet wurde der Eurokurs auch durch Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Zwar waren im September erstmals seit sieben Jahren wieder Stellen abgebaut worden. Allerdings gelten die Zahlen als verzerrt durch die Auswirkungen der schweren Wirbelstürme Harvey und Irma. Dagegen überraschte die US-Wirtschaft mit einem spürbaren Anstieg der Stundenlöhne. Steigende Löhne gelten als Voraussetzung für weitere Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed.

Unter anhaltendem Druck stand dagegen das britische Pfund. Analysten begründeten dies mit zunehmenden Spekulationen auf eine Ablösung von Premierministerin Theresa May. Nach einer verunglückten Rede auf dem Parteitag der konservativen Partei steht diese unter erhöhtem Druck. Das britische Analysehaus Capital Economics warnt vor schwerwiegenden Auswirkungen auf die Brexit-Verhandlungen, sollte die Regierungsspitze tatsächlich ausgewechselt werden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89535 (0,89153) britische Pfund, 132,23 (132,05) japanische Yen und 1,1473 (1,1472) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1261,80 (1274,50) Dollar gefixt.

Hier geht es zur Seite mit dem Euro-Dollar-Kurs, hier können Sie aktuelle Wechselkurse berechnen.

Kommentare (4)

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Herr Carlos Santos

06.10.2017, 11:57 Uhr

EURO/DOLLAR
Gemeinschaftswährung schwächelt
Datum:
06.10.2017 09:39 Uhr
Die Talfahrt der europäischen Gemeinschaftswährung setzt sich fort: Erstmals seit Mitte August kostet ein Euro nur noch 1,169 US-Dollar. Schuld daran ist nicht zuletzt die Krise in Katalonien.

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Schuld daran ist nicht die Krise in Katalonien sondern die GEWALT DER GUARDIA CIVIL dass mitten in Europa ( Angeblich das Friedlicherer Kontinent mit Europäische Werte und eine Europäische Union mit Friedensnobelpreis WO ABER AM GLEICHEN TAG KEINEN EINZIGEN POLITIKER EUROPAS sich zu Wort meldete und um Einstellung der Gewalt gegen unbewaffnete menschen bat ! ) und dieses 900 Verletzte verursachte auf befehl des Spanischen Staates !

Durch die Unabhängigkeit Kataloniens müsste Restliches Spanien OFFEN LEGEN WIE ES IN SPANIEN TATSÄCHLICH AUSSIEHT FINANZIELL WIE ARBEITSLOSENZAHLEN etc etc , UND DIESES ZEIGT DANN DEN BETRUG DER EUROPÄISCHER UNION UND DER BETRUG DES EUROS HINTERHER DEUTLICH !

Herr Carlos Santos

06.10.2017, 14:11 Uhr



http://www.focus.de/politik/ausland/bei-katalonien-referendum-madrid-entschuldigt-sich-fuer-die-vielen-verletzten_id_7682565.html

FREITAG 06.10.2017 13:36 UHR Focus Online
.......................

Was für einen König ist felipe IV der erst solch eine Brutalität der Guardia Civil gegen das eigene Bevölkerung geschehen lässt ???

NOCH SIND KATALONIER AUCH MENSCHEN UND AUCH SPANIER UND NIEMANDEN BEI DEN KATALANEN WAR BEWAFFNET !!!

EINE SCHANDE FÜR DIE GESCHICHTE EUROPAS HAT KÖNIG FELIPE IV VERURSACHT UND NICHT EINGESCHRITTEN obwohl die Weltweite Medien STÜNDLICH DIE ERHÖHUNG DER ANZAHL DER VERLETZTEN bekannt gaben !

HAT FELIPE IV KEIN RADIO UND KEIN TV ???

Er sollte abdanken, schnell abdanken, SEIN VATER WAR BESSER, bei Juan Carlos wäre so etwas NIE ZUGELASSEN WORDEN !!!

Schande über König Felipe IV von Spanien im Jahr 2017 nach Christi !


Herr Carlos Santos

06.10.2017, 14:47 Uhr

Schande über König Felipe VI von Spanien im Jahr 2017 nach Christi !

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