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16.02.2015

08:28 Uhr

Euro

Euro bleibt stabil

Einen ruhigen Wochenauftakt erwarten Experten für die Entwicklung des Euro. Vor dem wichtigen Treffen der EU-Finanzminister am Nachmittag in Brüssel, notiert die Gemeinschaftswährung leicht fester.

Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1418 Dollar und damit etwas höher als am Freitag. dpa

Der Euro steigt leicht

Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1418 Dollar und damit etwas höher als am Freitag.

FrankfurtDer Euro hat sich am Montag vor einem erneuten Treffen der Finanzminister zur griechischen Schuldenkrise kaum bewegt. Die Gemeinschaftswährung hielt sich weiter bei 1,14 US-Dollar. Vor den mit Spannung erwarteten Beratungen der Eurogruppe in Brüssel hielten sich die Anleger eher zurück.

Marktbeobachter sprachen von einem ruhigen Wochenauftakt. Am Morgen stand der Euro-Kurs bei 1,1418 Dollar und damit etwas höher als am Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagmittag auf 1,1381 Dollar festgelegt.

Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ sind die Chancen für eine Einigung der Euro-Finanzminister auf weitere Finanzhilfen für Griechenland gering. Das Blatt berief sich auf einen hohen EU-Diplomaten in Brüssel. Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank rechnete ebenfalls nicht mit einer schnellen Entscheidung: „In ähnlichen Fällen war es stets so, dass eine Einigung erst in letzter Minute zustande kam.“

Im Tagesverlauf stehen kaum Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die für Impulse am Devisenmarkt sorgen könnten. Außerdem bleiben die Märkte in den USA wegen eines Feiertages geschlossen.

Spekulationen auf eine Lockerung der Geldpolitik haben dagegen die chinesische Währung am Montag belastet. Auslöser war das geringste Geldmengenwachstum seit fast 17 Jahren. Ein Dollar verteuerte sich auf um 0,1 Prozent 6,281 Yuan.

Das Volumen neu vergebener Kredite erreichte im Januar mit 1,47 Billionen Yuan (206 Milliarden Euro) zwar den höchsten Stand seit fünfeinhalb Jahren. Dennoch wuchs die Geldmenge M2 nur um 10,8 Prozent. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Plus von 12,1 Prozent gerechnet.

Der Grund hierfür sei offenbar die Rückzahlung von Dollar-Schulden durch chinesische Unternehmen, schrieben die Analysten der ANZ Bank in einem Kommentar. Sie rechneten mit weiteren Geldspritzen der chinesischen Notenbank.

Bislang stemmt sich die People's Bank of China allerdings noch gegen eine Abwertung des Yuan. Sie senkte den Dollar-Referenzkurs am Montag auf 6,1273 Yuan von 6,1288 Yuan am Freitag. Die chinesische Währung ist nicht frei handelbar, sondern darf diesen täglich festgesetzten Wert um maximal zwei Prozent über- oder unterschreiten.

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