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19.01.2004

17:36 Uhr

Rohstoffe + Devisen

Euro fällt unter 1,24 Dollar

Von ihren Rekordmarken ist die europäische Gemeinschaftswährung weit entfernt. Der Eurokurs notierte am Montag deutlich unterhalb der 1,24 Dollar-Marke.

HB FRANKFURT/M. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2371 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zuvor den Referenzkurs auf 1,2373 (Freitag: 1,2493) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8082 (0,8004) Euro. Noch vergangene Woche hatte der Euro nahe der Marke von 1,30 Dollar notiert.

Angesichts des Martin-Luther-King-Feiertages in den USA seien keine größeren Bewegungen auf dem Devisenmarkt zu erwarten, sagten Händler. Der Euro nähere sich der Marke von 1,2350 Dollar, die scheinbar von den Europäern akzeptiert werde. Die Frage sei, ob die Interventionen von Notenbankmitgliedern und Politikern nun weitergehen würden, sagte Marc Chandler, Leiter der Devisenstrategieabteilung von HSBC USA.

Nach Einschätzung von Paul Mackell, Devisenexperte bei ABN Amro, dürften Kommentare dieser Personen auch weiterhin den Markt bewegen. Ihr Einfluss werde bis zum G7-Treffen am 6. und 7. Februar andauern. Auf dem am Mittwoch beginnenden Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos könnte es bereits zu weiteren kursbewegenden Kommentaren über den Devisenmarkt kommen. So hält am Dienstag US- Präsident George Bush seine jährliche Ansprache an den Kongress.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6928 (0,6884) britische Pfund, 132,43 (132,47) japanische Yen und 1,5701 (1,5670) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 407,10 (410,30) Dollar notiert. Der Kilobarren kostete 10 595 Euro nach 10 510 Euro am Vortag.

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