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02.10.2017

17:04 Uhr

Euro-Kurs

Katalonien-Referendum belastet Gemeinschaftswährung

Nachdem sich der Eurokurs am Wochenende noch über der 1,18-Dollar-Marke halten konnte, ist er nun abgesackt. Schuld ist das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien, das sich direkt auf den Devisenmarkt auswirkt.

Das Unabhängigkeitsbestreben der Katalanen wirkt sich auf den Kurs der Gemeinschaftswährung aus. dpa

Spanische Euro-Münze

Das Unabhängigkeitsbestreben der Katalanen wirkt sich auf den Kurs der Gemeinschaftswährung aus.

FrankfurtDer Euro ist am Montag nach dem Unabhängigkeitsreferendum in der spanischen Region Katalonien deutlich unter Druck geraten. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1750 US-Dollar, nachdem sie zuvor auf ein Tagestief von 1,1730 Dollar gefallen war. Das war etwa ein Cent weniger als am Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1744 (Freitag: 1,1806) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8515 (0,8470) Euro.

Das von Gewalt überschattete Referendum über die Abspaltung Kataloniens von Spanien haben die Separatisten für sich entschieden. Die Mehrheit von 90 Prozent für eine Abspaltung kam jedoch bei einer Wahlbeteiligung von lediglich 42 Prozent zustande. Die Zentralregierung erachtet das Referendum als ungültig, weil es nach der Landesverfassung nicht erlaubt ist. Die Regionalregierung sieht das Referendum trotz Verfassungsverbots als gültig an und berät über das weitere Vorgehen.

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Noch Ende August hatte der Euro ein Hoch erreicht. Aktuell kennt er aber nur eine Richtung: abwärts. Der US-Dollar überflügelt die europäische Währung. Das hat drei Gründe – und nicht nur Nachteile.

Gefragt war zum Wochenstart der amerikanische Dollar. Fachleute nannten zwei Gründe: Zum einen hält sich die Zuversicht, dass die US-Regierung ihre Steuerpläne einigermaßen unbeschadet durch den Kongress bekommt und die Wirtschaft dadurch einen Wachstumsschub erhält. Zum anderen sorgen Spekulationen über die kommende Führung der US-Notenbank für Dollar-Auftrieb.

Medienberichten zufolge soll der frühere Notenbanker Kevin Warsh zum Favoritenkreis gehören. Warsh gilt grundsätzlich als Vertreter einer straffen Geldpolitik. Währungen profitieren meistens von der Aussicht auf höhere Zinsen. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88418 (0,88178) britische Pfund, 132,50 (132,82) japanische Yen und 1,1399 (1,1457) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1273,70 (1283,10) Dollar gefixt

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Carlos Santos

02.10.2017, 11:21 Uhr

DEVISEN
Katalonien-Referendum belastet Euro
Datum:
02.10.2017 08:42 Uhr
Nachdem sich der Eurokurs übers Wochenende noch über der 1,18-Dollar-Marke halten konnte, ist er nun gesunken. Denn: Das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien wirkt sich direkt auf den Devisenmarkt aus.

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Über 700 Verletzte in Katalonien interessiert niemanden ?
Was aus den Schwerverletzten wurde interessiert niemanden ?
Warum König FILIPE von Spanien den MASSAKER DES TERRORS durch die Guardia Civil nicht früher abgestellt hat, interessiert niemanden ?
Warum RAJOY trotz Korruptionen weiter mit regieren darf, interessiert niemanden ?
Warum Rajoy mancher Orts Spanier beklagte mit tränen in den Augen aber gestern am 01.10.2017 in Katalonien lediglich behauptet dass es Aufgabe der GUARDIA CIVIL war so auf Wehrlose einzuschlagen ? Weil NIEMAND IM VOLK WAR BEWAFFNET, NICHT EINMAL MOLOTOW-COCKTAILS SIND GEFOLGEN !!! KEINE BRENNENDE AUTOREIFEN !!!

Doch all das interessierte nicht einmal PUTIN, nicht einmal TRUMP twitterte, nicht einmal MERKEL hielt beide Hände zusammen vor den Bildschirme zusammen und Tadelte die Guardia Civil in Spanien !!!

WIE HOCH DARF MAN POLITIKER ALS HEUCHLER TITULIEREN und vor allem WANN ist die Gegebenheiten gegeben um doch Politiker als Heuchler betiteln zu dürfen ???

Herr Carlos Santos

02.10.2017, 11:28 Uhr

EURO-KURS
Katalonien-Referendum belastet Gemeinschaftswährung
Datum:
02.10.2017 08:42 UhrUpdate: 02.10.2017, 11:12 Uhr
Nachdem sich der Eurokurs am Wochenende noch über der 1,18-Dollar-Marke halten konnte, ist er nun abgesackt. Schuld ist das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien, das sich direkt auf den Devisenmarkt auswirkt.

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DEVISEN !!!

Menschliche Devisen gehen vor Währungs Devisen !!!

Wenn an Menschen WILLKÜR, TERROR und GEWALT durch dem eigenen Staat widerfährt, was interessiert diese gleiche Menschen was aus der Währungs Devisen wird ???

Die Europäischer Union ist MIT AKTEUR IN KATALONIEN SCHULDIG !!!

WEIL GANZ EUROPA EINEN REFERENDUM FÜR DEN EXIT AUS DER EUROPÄISCHE UNION HABEN WILL !!!

In Katalonien sind nur am 01.10.2017 etwa 5 MILLIONEN MENSCHEN von diesem Referendum betroffen gewesen !!!

IN GANZ EUROPA SIND ES ABER 370 MILLIONEN EUROPÄER BETROFFEN !!!

Und wir sagen alle : " NO TIEMOS MIEDO ! "
" WIR HABEN KEINE ANGST ! "

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