Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.05.2015

18:13 Uhr

Euro-Kurs leicht gefallen

Erholung war nur vorübergehend

Nach leichten Kursgewinnen am Morgen gab der Euro am frühen Abend wieder nach. Anleger sind skeptisch, was die Konjunkturentwicklung in der Eurozone betrifft. Das liegt allerdings nicht an Italien oder Spanien.

Seit Mitte April hat der Euro gegenüber dem Dollar mehr als sechs Prozent an Wert abgegeben. dpa

Sechs Prozent Wertverlust

Seit Mitte April hat der Euro gegenüber dem Dollar mehr als sechs Prozent an Wert abgegeben.

Frankfurt/MainDer Eurokurs ist am Montag leicht gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,1166 US-Dollar gehandelt. Im Vormittagshandel hatte er noch zeitweise über der Marke von 1,12 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,1152 (Donnerstag: 1,1215) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8967 (0,8917) Euro.

Nach Einschätzung der Commerzbank war die jüngste Erholungsphase beim Euro nur vorübergehend. Der Dollar hatte nach den Höchstständen von Mitte April zum Euro mehr als sechs Prozent abgegeben. „Jedermann setzt darauf, dass die jüngste Dollar-Schwäche eine Korrekturphase ist, durch die man getrost hindurchschauen kann“, kommentierte Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank, die Entwicklung.

Zudem gibt es Zweifel daran wie stark die erwartete Konjunkturentwicklung in der Eurozone tatsächlich ausfällt. So hat sich die Stimmung in der Industrie der Eurozone im April eingetrübt. Die sogenannten Einkaufsmanagerindizes signalisieren für Länder wie Italien und Spanien zwar ein robustes Wachstum. Für Frankreich, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, signalisiert der Indikator hingegen einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,73788 (0,72670) britische Pfund, 134,07 (133,26) japanische Yen und 1,0431 (1,0486) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1175,95 (1180,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 32 950,00 (34 010,00) Euro.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Ercole Domenico

04.05.2015, 19:19 Uhr

Wie denn?
Keine Schuldzuweisung an Draghi?
Er ist sonst an Allem Schuld, schon allein deswegen weil er kein Deutscher ist!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×