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13.01.2017

02:17 Uhr

Euro profitiert

Trump-Enttäuschung setzt dem Dollar weiter zu

Die Enttäuschung nach Trumps Pressekonferenz wirkt sich weiter negativ auf den Wert des Dollars aus. Der Euro profitiert. Zwischenzeitlich erreichte er sogar den höchsten Wert seit fünf Wochen.

Seit Trumps Pressekonferenz am Mittwoch legte der Euro-Wert rund zwei Prozent zu. dpa

Euro-Münze auf Dollar-Schein

Seit Trumps Pressekonferenz am Mittwoch legte der Euro-Wert rund zwei Prozent zu.

New YorkDer Eurokurs hat am Donnerstag weiter von der allgemeinen Dollar-Schwäche profitiert. Die Gemeinschaftswährung gab im US-Handel zwar einen Teil ihrer Tagesgewinne wieder preis, blieb jedoch über 1,06 Dollar. Zuletzt notierte der Euro bei 1,0615 Dollar, nachdem er zwischenzeitlich bei 1,0685 US-Dollar den höchsten Stand seit fünf Wochen erreicht hatte. Jüngste Aussagen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump enttäuschten die Finanzmärkte und belasteten den Kurs des Dollars.

Seit der Pressekonferenz Trumps am Vortag hat der Euro rund zwei Prozent an Wert gewonnen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0679 (Mittwoch: 1,0503) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9364 (0,9521) Euro.

„Wer sich von der Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten neue Details zu seinen Wirtschaftsplänen erhofft hat, wurde enttäuscht“, begründete Thu Lan Nguyen, Expertin bei der Commerzbank, die Dollar-Schwäche.

Außerdem stützten robuste Konjunkturdaten aus der Eurozone die Gemeinschaftswährung. Im November war die Industrieproduktion im Währungsraum unerwartet stark gestiegen. In Deutschland überraschten Daten zum Wirtschaftswachstum im abgelaufenen Jahr positiv.

Devisen und Trump: Peso am Boden

Devisen und Trump

Peso am Boden

Die anstehende Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump lässt den mexikanischen Peso auf ein neues Allzeittief fallen. Doch es ist nicht die einzige Währung, die derzeit extrem schwach ist.

Während der Euro nach Trumps Pressekonferenz profitieren konnte, geriet der mexikanische Peso immer stärker unter Druck und fiel erneut auf ein Rekordtief: Erstmals mussten für einen Dollar mehr als 22 Peso bezahlt werden. Trump hatte erneut gegen Mexiko gewettert und angekündigt, bald mit dem Bau einer Mauer zum südlichen Nachbarland zu beginnen.

Von

dpa

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