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24.02.2015

16:40 Uhr

Euro und die EZB

Draghi stellt neuen Euro-Schein vor

Die europäische Zentralbank stellte heute in Frankfurt den neuen 20-Euro-Schein vor. Das ist neben dem Fünf-Euro-Schein und dem Zehn-Euro-Schein der dritte Schein der Euroserie der verbesserte Sicherheitsmerkmale bekommt.

Der neue 20-Euro Schein, der heute von der europäischen Zentralbank vorgestellt wurde, soll im November diesen Jahres in Umlauf gebracht werden. Auch der fünf- und der zehn Euro Schein wurden bereits überarbeitet. Bildquelle: Europäische Zentralbank Pressefoto

So sieht er aus

Der neue 20-Euro Schein, der heute von der europäischen Zentralbank vorgestellt wurde, soll im November diesen Jahres in Umlauf gebracht werden. Auch der fünf- und der zehn Euro Schein wurden bereits überarbeitet.

Bildquelle: Europäische Zentralbank

Frankfurt Die zweite Generation der Euro-Banknoten bekommt Zuwachs: An diesem Dienstag (24.2.), um 15:00 stellte die Europäische Zentralbank (EZB) den neuen 20-Euro-Schein vor. Ab dem 25. November wird die überarbeitete Banknote in Umlauf gebracht, wie die Europäische Zentralbank (EZB) bei der Vorstellung des neu gestalteten Zwanzigers in Frankfurt mitteilte.

Der 20-Euro-Schein ist der dritte in der neuen „Europa-Serie.“ Seit Anfang Mai 2013 ist der überarbeitete Fünfer im Umlauf, seit 23. September 2014 der neue Zehner. Die Scheine unterscheiden sich vor allem durch veränderte Sicherheitsmerkmale von ihren Vorgängern, zum Beispiel durch auffälligeres Wasserzeichen und Hologrammband.

Europas Währungshüter versprechen sich dadurch besseren Schutz vor Falschgeld - schließlich sind auch Kriminelle erfinderisch. 2014 brachten Geldfälscher deutlich mehr Euro-Blüten in Umlauf als im Vorjahr, vor allem falsche Zwanziger und Fünfziger.

In Deutschland zogen Banken, Handel und Polizei im vergangenen Jahr rund 63 000 Blüten aus dem Verkehr und damit 63 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Fälscher versuchten sich dabei auch am gerade erst eingeführten neuen Zehn-Euro-Schein. Auch weltweit stieg die Zahl gefälschter Euro-Noten von 2013 auf 2014 kräftig um ein Viertel auf 838 000. Nur 2009 waren mit 860 000 Blüten noch mehr entdeckt worden.

Nach und nach wollen die Zentralbanken die zweite Euro-Generation seit Einführung des gemeinsamen europäischen Bargelds 2002 vervollständigen. Die bisherigen Euro-Banknoten bleiben gültig und werden im Laufe der Zeit ausgetauscht.

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Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Peter Spiegel

24.02.2015, 16:56 Uhr

Fange schon mal an den ersten 1.000 Euro-Schein mit Draghi-Bildchen drauf nachzumachen.

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