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06.02.2015

13:27 Uhr

Euro und Dollar

Schweizer Nationalbank sammelt Devisen

Die Schweizer Nationalbank hat offenbar am Devisenmarkt interveniert. Die SNB hält ihre Devisenbestände hauptsächlich in Euro und Dollar. Trotz der Aufwertung des Schweizer Franken sind die Bestände aber gestiegen.

Die Devisenbestände der SNB deuten auf eine Intervention hin. Reuters

Schweizer Franken und Euro-Scheine

Die Devisenbestände der SNB deuten auf eine Intervention hin.

ZürichTrotz des starken Kursanstiegs des Frankens nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses hat der Wert der Devisenbestände bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im Januar zugenommen. Die nach den Standards des Internationalen Währungsfonds (IWF) berechneten Reserven erhöhten sich um rund drei Milliarden auf 498,4 Milliarden Franken, wie die SNB am Freitag mitteilte. Die SNB hält knapp die Hälfte ihrer Devisenbestände in Euro und fast 30 Prozent in Dollar.

Die Abwertung des Euro vom Mindestkurs von 1,20 Franken auf Kurse um 1,03 Franken Ende Januar mindert rechnerisch den Frankenwert der Devisenreserven. Das gleiche gilt für den Dollar, der zum Franken ebenfalls an Wert verlor. Dass unter dem Strich ein Anstieg der Reserven steht, bedeutet, dass die SNB im vergangenen Monat noch einmal kräftig am Devisenmarkt intervenierte.

Nach Berechnungen des Chefvolkswirts der Bank Vontobel, Ralf Wiedenmann, beliefen sich die Devisenkäufe der SNB im Januar auf schätzungsweise umgerechnet 57 Milliarden Franken. Die SNB hob den Euro-Mindestkurs am 15. Januar auf.

Von

rtr

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