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05.02.2013

10:28 Uhr

Euro unter Druck

„Die Hoffnung ist nicht einfach verschwunden“

Die Gemeinschaftswährung ist unter Druck. Einige Investoren machen wohl Kasse. Doch Analysten glauben an einen erneuten Anstieg des Euro. Der Markt denke schließlich, dass das Schlimmste vorbei sei.

Ein fast leerer EU-Luftballon. Der Euro ist unter Druck. dpa

Ein fast leerer EU-Luftballon. Der Euro ist unter Druck.

FrankfurtSorgen um die politische Führung in Spanien und Italien haben dem Euro am Dienstag weiter zugesetzt. Die Gemeinschaftswährung fiel auf 1,3460 Dollar zurück und war damit so billig wie seit einer Woche nicht mehr. Am Freitag hatte der Euro noch die Marke von 1,37 Dollar übersprungen. Der Markt nehme die Negativ-Schlagzeilen rund um die Problemstaaten Spanien und Italien zum Anlass, Gewinne mitzunehmen, schrieb Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen in einem Kommentar.

In Madrid wurden zuletzt Stimmen laut, die aufgrund von Korruptionsvorwürfen den Rücktritt von Ministerpräsident Mariano Rajoy forderten. In Italien wiederum fürchten Anleger bei den Ende des Monats anstehenden Wahlen ein Comeback des ehemaligen Regierungschefs Silvio Berlusconi. „Ein Regierungswechsel in beiden Ländern würde schließlich vor allem die derzeitigen Sparanstrengungen auf die Kippe stellen“, urteilte die Commerzbank-Expertin.

Was 2012 aus 1.000 Euro wurde

Zypriotische Aktien (CSE)

407 Euro

Öl (WTI)

899 Euro

Spanische Aktien (Ibex)

968 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

989 Euro

Sparbuch (Durchschnitt)

1005 Euro

Tagesgeld (Durchschnitt)

1014 Euro

US-Staatsanleihen

1029 Euro

Gold

1034 Euro

Bundesanleihen

1038 Euro

Dow Jones

1049 Euro

Silber

1052 Euro

Nikkei 225

1069 Euro

EuroStoxx 50

1149 Euro

Schweizerische Aktien (SMI)

1167 Euro

Italienische Staatsanleihen

1203 Euro

Euro-Unternehmensanleihen (Non-Investment-Grade)

1242 Euro

Irische Staatsanleihen

1297 Euro

Dax

1299 Euro

Griechische Aktien (ASE)

1342 Euro

Griechische Staatsanleihen (inkl. Schuldenschnitt, ohne Rückkauf)

1452 Euro

Türkische Aktien (ISE 100)

1576 Euro

Venezolanische Aktien (IBC)

2882 Euro

Einige Marktbeobachter zeigten sich jedoch optimistisch, dass der Rücksetzer beim Euro nur von kurzer Dauer ist. „Die Gemeinschaftswährung hat zuletzt so stark zugelegt, weil die Anleger glaubten, dass der schlimmste Teil der Krise hinter uns liegt“, sagte ein Händler. „Dieses Denken wird jetzt nicht auf einmal wieder verschwunden sein.“ Vermutlich handle es sich nur um ein kurzes Durchatmen nach einer starken Euro-Einkaufstour.

Durchatmen war auch am Rentenmarkt angesagt: Nachdem der gern als sichere Hafen gefragte Bund-Future zu Wochenbeginn stark zugelegt hatte, notierte er am Dienstag nahezu unverändert bei 142,63 Punkten.

Von

rtr

Kommentare (1)

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maximilian@baehring.at

05.02.2013, 10:52 Uhr

Bei dem Schmuddelwetter an der neuen Nuttenbank

http://central.banktunel.eu/nuttenbank.jpg

gilt auch für die berittenen PolizistINNEN
"Ein Königreich für ein Auto"!

http://central.banktunnel.eu/20130205-ob-die-reiterINNEN-bei-dem-wetter-nicht-lieber-ein-auto-haetten.jpg

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