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18.08.2015

14:53 Uhr

Eurokurs

Starker US-Dollar schwächt den Euro

Nachdem er am Vortag auf über 1,1 US-Dollar geklettert war, ist der Euro als europäische Gemeinschaftswährung am Dienstag wieder gesunken. Grund ist die Beruhigung in China und der damit einhergehende starke US-Dollar.

Der Euro ist am Dienstag gesunken. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1058 US-Dollar, nachdem sie am Vortag bis auf 1,1125 geklettert war. dpa

Euro und US-Dollar

Der Euro ist am Dienstag gesunken. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1058 US-Dollar, nachdem sie am Vortag bis auf 1,1125 geklettert war.

FrankfurtDer Kurs des Euro ist am Dienstag gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1060 (Montag: 1,1100) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9042 (0,9009) Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,70420 (0,71050) britische Pfund, 137,44 (138,22) japanische Yen und 1,0798 (1,0841) Schweizer Franken fest.

Derzeit dominiere das Thema China die Devisenmärkte, hieß es aus dem Handel. Der Dollar habe von der etwas optimistischeren Einschätzung zur Lage im Reich der Mitte profitieren können. Zuvor war die US-Währung von der überraschenden Abwertung des Yuan vergangene Woche deutlich geschwächt worden.

Der US-Dollar legte am Dienstag mit Ausnahme des neuseeländischen Dollars zu allen wichtigen Währungen zu oder hielt zumindest das Niveau.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Tom Schmidt

18.08.2015, 11:42 Uhr

Welche Beruhigung in China? Heute wird wieder von starken Verlusten an der chin. Börse berichtet.

Zudem ist die Argumentation, warum der Dollar von einer Beruhigung in China profitieren sollte (im Vergleich zu anderen Währungen) hochinteressant. Können diejenigen, die das kolportieren denn nich auch mal erklären? Oder war das nur, zwei Dinge verknüpft, die einfach gut klingen?

Solkar .

18.08.2015, 12:01 Uhr

Da ist keine "Beruhigung in China"; geschweige denn über China.

Und wenn man den Dollar in Euro und Euro in Dollar notiert; ist "starker Dollar" äquivalent zu "schwachem Euro"; ohne zumindest eine Drittwährung im Kalkül ist die Überschrift somit tautologisch.

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