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22.12.2014

16:36 Uhr

Eurokurs

Talfahrt vorerst gestoppt

Der Euro kann sich am Montag leicht erholen und stieg auf 1,2262 US-Dollar. Zuletzt war er auf Talfahrt gegangen und mit 1,2220 Dollar auf den tiefsten Stand seit Juli 2012 gefallen. Auch der Rubel erholt sich.

Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Euro-Referenzkurs auf 1,2279 Dollar festgelegt. dpa

Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Euro-Referenzkurs auf 1,2279 Dollar festgelegt.

FrankfurtDer Euro hat am Montag zum Dollar zugelegt. Es war der erste Tag mit fester Tendenz nach drei Tagen mit Abgabedruck in Folge. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,2262 um 0,3 Prozent fester. „Etwas, das die Märkte in den kommenden Tagen beschäftigen könnte, sind die Äußerungen der Saudis”, sagte Simon Derrick, leitender Devisenstratege bei Bank of New York Mellon Corp. in London. Der Ölpreis könnte einen „höheren Euro” nach sich ziehen, ergänzte Derrick.

Der Yen notierte zum Dollar um 0,4 Prozent im Minus bei 119,93 Yen je Euro. Zum Euro verlor der Yen 0,6 Prozent und notierte bei 147,05 Yen je Euro. Der Franken war zum Euro kaum verändert bei 1,2035. Zum Dollar verbesserte sich der Franken 0,3 Prozent und notierte zuletzt bei 98,16 Rappen je Dollar.

Der Rubel erholte sich zum Dollar um knapp neun Prozent und notierte zuletzt bei 54,32 Rubel je Dollar. Es war der zweite Tag mit fester Tendenz für die russische Devise in Folge. Zum Euro notierte der Rubel mehr als sieben Prozent im Plus zuletzt bei 66,75 Rubel je Dollar.

Äußerungen des chinesischen Außenministers und des Handelsministers der Volksrepublik signalisierten Hilfe, sollte Russland anhaltende wirtschaftliche Schwierigkeiten haben. China und Russland hatten eine Devisen- Swap Rahmenvereinbarung über 150 Mrd. Yuan (19,7 Mrd. Euro) im Oktober geschlossen, die mit Zustimmung beider Parteien ausgeweitet werden kann. “China muss eine proaktive Haltung ergreifen und Russland helfen, die gegenwärtige Krise zu bewältigen”, hieß es in einem Meinungsbeitrag in der regierungsnahen chinesischen Tageszeitung Global Times, die in Beijing am Montag erschien.

Von

dpa

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