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18.10.2011

10:32 Uhr

Eine Euro-Münze. dpa

Eine Euro-Münze.

Frankfurt/MainDie Gemeinschaftswährung notierte bei 1,3751 Dollar nach 1,3730 Dollar im New Yorker Schlussgeschäft vom Montag. Analysten zufolge dürfe der Euro jedoch angeschlagen bleiben. Die Perspektive für die Gemeinschaftswährung bleibe ungewiss, sagte Daisuke Karakama, Analyst bei der Mizuho Corporate Bank. Am Montag hatte die Absage der Bundesregierung an eine rasche Lösung der Schuldenkrise den Euro ins Wanken gebracht. Die Gemeinschafswährung fiel in der Spitze um fast zwei US-Cent auf 1,3724 Dollar. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte erklärt, es werde beim EU-Gipfel am Sonntag keine „endgültige Lösung“ für die Euro-Schuldenkrise geben. Viele Anleger hatten auf den großen Wurf am kommenden Wochenende gehofft.

Am Rentenmarkt steuerten die Investoren erneut die als sicher geltenden zehnjährigen Bundespapiere an. Die Kurse zogen an, entsprechend fiel die Rendite auf 2,026 Prozent nach 2,097 Prozent am Montag.  Von konjunktureller Seite stehen am Dienstag die Ergebnisse der ZEW-Umfrage (11.00 Uhr MESZ) im Mittelpunkt des Interesses. „Sie dürften auf eine weitere konjunkturelle Eintrübung hindeuten“, schrieb Helaba-Analyst Ulrich Wortberg. Sowohl für die Konjunkturerwartungen als auch für die Lagebeurteilung werde mit einem Rückgang gerechnet.

Von

rtr

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