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23.06.2011

17:50 Uhr

Finanzmärkte

Ölpreis knickt ein, Euro fällt deutlich

Turbulenzen an den Märkten: Innerhalb kurzer Zeit verliert der Euro deutlich an Wert, der Ölpreis stürzt ab. Offenbar will die Internationale Energieagentur die strategische Reserve anzapfen.

Devisenhändler an der Chicago Mercantile Exchange - der Dollar legt deutlich zu. Quelle: Reuters

Devisenhändler an der Chicago Mercantile Exchange - der Dollar legt deutlich zu.

New YorkWer in Deutschland mit Rohstoffen zu tun hat, kann sich heute am Feiertag nicht auf die faule Haut legen - denn es ist richtig was los an den Märkten: Das Fass Brent-Öl verbilligte sich um mehr als fünf Dollar und kostete nur noch etwas mehr als 109 Dollar. Vor rund einer Woche lag der Preis noch zehn Dollar höher.

Grund für den Kursrutsch: Die Internationale Energieagentur (IEA) kündigte an, den Rohstoffmärkten zusätzlich 60 Millionen Barrel an Rohöl zur Verfügung zu stellen. Mit der Maßnahmen wollen die 28 IEA- Mitgliedsstaaten im kommenden Monat die andauernden Förderausfälle in dem vom Bürgerkrieg heimgesuchten Ölstaat Libyen ausgleichen, hieß es in einer Mitteilung. Nach Einschätzung der IEA sind die Ausfälle stärker als bisher angenommen. Der im Sommer übliche Anstieg der Nachfrage in den Ölraffinerien könnte außerdem zu Engpässen führen.

Sechs Fakten über die Rohstoffmärkte

Viel Verbrauch...

Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Prognosen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2100 mehr als zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben werden.

...und wenig Angebot

Rohstoffe wie Öl und Gold sind nicht endlos, dementsprechend teuer werden sie, wenn das Angebot sich verknappt.

13 Prozent

beträgt aktuell Chinas Anteil an der Weltwirtschaft. Die rohstoffhungrige Volksrepublik ist auf dem besten Wege die größte Handelsnation der Welt zu werden.

40 Prozent

der weltweiten Kupfer-, Zink- und Aluminiumproduktion verbrauchen die Chinesen.

30 Prozent mehr

als vor drei Jahren kosten nach Angaben des Food Price Index der Uno unsere Nahrungsmittel weltweit im Durchschnitt.

465 Prozent Gesamtrendite

konnten Anleger mit Aktien auf Goldminen seit 2002 einfahren.

Außerdem belastete der stärkere Dollar die Rohstoffpreise. Der Greenback und der Ölpreis entwickeln sich in der Regel entgegengesetzt zueinander, unter anderem weil sich Anleger mit Öl gegen Inflationsgefahren absichern. Ein steigender Dollar verteuert aber auch Öl und Metalle für Anleger aus anderen Währungsräumen und lässt deren Nachfrage sinken.

Kommentare (1)

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werner

23.06.2011, 12:45 Uhr

der arme platin greenspan,was muss der leiden,fusspuren an die decke machen,rotieren,augen zukneifen und kotzen,kotzen,kotzen,wenn er sieht was dieser dackel bernanke mit dem dollar und der us-wirtschaft macht.und noch schlimmer sind die bernanke kommentare!da hat einer den bock zm gaertner gemacht.jetzt kauft er mit vermeintlich billigem dollar ,seine papiermaschee dollars auf was die druckerpresse fuer den dollar weissgluehend macht.armer greenspan.

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