Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.07.2011

15:18 Uhr

Geldfälschungen

Weniger falsche Euros im Umlauf

Der Euro sinkt auch bei Geldfälschern in der Gunst. Deutlich weniger Blüten sind dieses Halbjahr aufgetaucht als noch 2009.

Eine Speziallupe für die Blütenjagd: Lediglich 296.000 falsche Geldnoten aufgetaucht Quelle: dpa

Eine Speziallupe für die Blütenjagd: Lediglich 296.000 falsche Geldnoten aufgetaucht

BerlinIn der ersten Jahreshälfte sind lediglich 296.000 Blüten aufgetaucht - fast ein Fünftel weniger als im zweiten Halbjahr 2010, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) mit. „Vergleicht man das mit der Anzahl der Geldscheine in Umlauf (im Schnitt 13,8 Milliarden), bleibt der Anteil der falschen Noten sehr gering.“ Noch in der zweiten Jahreshälfte 2009 sammelten die Notenbanker fast anderthalb mal so viele falsche Euros ein wie in den ersten sechs Monaten 2011.

Besonders beliebt bei den Fälschern sind nach wie vor die 20- und 50-Euro-Scheine: Sie machen zusammen fast vier Fünftel des Falschgeldes aus. An erster Stelle steht dabei der falsche 20er, auf den mehr als zwei Fünftel aller Blüten entfallen, gefolgt von falschen 50ern (gut ein Drittel). An dritter Stelle steht der 100-Euro-Schein mit immerhin noch 16 Prozent aller Fälschungen. Kleinere oder noch größere Banknoten spielten dagegen kaum eine Rolle.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×