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04.09.2012

09:00 Uhr

Gemeinschaftswährung

Aussicht auf EZB-Hilfe treibt Euro an

Der Euro hält sich deutlich über 1,26 Dollar. Hinweise auf ein geplantes Kaufprogramm von Staatsanleihen durch die EZB haben den Kurs gestützt. Händler blicken unterdessen mit Spannung auf den kommenden Donnerstag.

Eine Euro-Münze steht auf einer EU-Fahne. dpa

Eine Euro-Münze steht auf einer EU-Fahne.

Frankfurt Der Euro hat sich am Dienstag nach Hinweisen auf das geplante Kaufprogramm von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) weiter über der Marke von 1,26 US-Dollar gehalten. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,2617 Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs am Vortag noch auf 1,2568 (Freitag: 1,2611) Dollar festgesetzt. In New York fand wegen eines Feiertages (Labor Day) kein Handel statt.

Händler begründeten das Plus mit Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi vor EU-Abgeordneten. Den Parlamentariern zufolge hatte er erklärt, dass der Kauf von Staatsanleihen mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren keine Staatsfinanzierung darstelle. "Damit wird klar, dass die EZB ein 'starkes' Programm plant, mit deutlicheren Wirkungen als das SMP (bisheriges Anleihe-Kaufprogramm), welches 2010 und 2011 kläglich daran scheiterte, die Renditen für Peripherieanleihen zu deckeln", schrieben die Analysten der Commerzbank. Experten erwarten, dass Draghi auf der Pressekonferenz der EZB im Anschluss an die Zinsentscheidung am kommenden Donnerstag weitere Details zum geplanten Kaufprogramm für Staatsanleihen liefern wird.

Kommentare (3)

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04.09.2012, 09:22 Uhr

Ist doch völlig egal was die EZB macht...ein Italiener als Chef macht den Witz schon perfekt. Am Ende wird es so oder so BOOM machen.

Account gelöscht!

04.09.2012, 11:25 Uhr

Wer hätte das gedacht.

Das Herbeiführen und Verstärken der Krise läßt den EURO steigen.

Er steigt bis zum Realwert NULL!

DeutscherMichel

04.09.2012, 12:44 Uhr

Schön dass, wenn es Deutschland nicht mehr gefällt, es jederzeit aus der EU/Währungsunion austreten kann und darf.
Also keine Panik, im Moment geht es den meisten Deutschen prächtig, Deutschland profitiert des Malheurs der anderen.
Wenn die Zeit für den Austritt reif ist wird sich schon jemand finden der das tut!
Aber im Moment leben wir Deutsche wie die Marder im Speck und auf Kosten der schwächeren EU-Länder die sich gegen unsere Exportlawine wegen der EU-Verträge (Freihandelszone) nicht wehren können und nicht wehren dürfen. Somit können wir unsere Arbeitslosigkeit über unseren Leistungsbilanzüberschuss exportieren (15 Milliarden im Schnitt PRO MONAT und das seit 17 Jahren)
Was wollen wir noch mehr? Die paar Milliarden die wir netto an Brüssel zahlen müssen sind Peanuts im Verhältnis zum Leistungsbilanzüberschuss den wir durch unsere Mitgliedsbeitrag an Brüssel (EU) realisieren dürfen und können.
Uns Deutsche geht es bestens, genießen wir es einfach, egal wie es den anderen EU-Ländern geht, Auch wenn in Spanien und Portugal die Jugendarbeitslosigkeit bei mehr als 50% liegt, wen juckt denn das? Den Herr Weidmann bestimmt nicht und mich schon gar nicht!

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