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17.08.2012

17:41 Uhr

Gemeinschaftswährung

Euro fällt wieder unter 1,23 Dollar

Äußerungen von Angela Merkel zur Krisenpolitik hatten dem Euro heute zunächst Auftrieb gegeben. Doch verhältnismäßig stabile US-Konjunkturdaten verhalfen dem Dollar zu einem Kursgewinn.

Eine Euromünze liegt  in Kaufbeuren (Schwaben) in einer Wasserlache. dpa

Eine Euromünze liegt in Kaufbeuren (Schwaben) in einer Wasserlache.

FrankfurtDer Kurs des Euro ist am Freitag nach besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten unter Druck geraten. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2298 US-Dollar gehandelt. Im Mittagshandel hatte der Euro noch 1,2382 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2337 (Donnerstag: 1,2279) Dollar festgesetzt.

„Das in den USA im August überraschend verbesserte Verbrauchervertrauen hat den Dollar gestützt“, sagte Sebastian Sachs, Devisenexperte beim Bankhaus Metzler. Der von der Universität von Michigan erhobene Index war von 72,3 Punkten im Vormonat auf 73,6 Punkte geklettert. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 72,2 Punkte gerechnet. Zudem war der Sammelindex der Frühindikatoren im Monat Juli stärker als erwartet gestiegen.

Laut Sachs verminderten robuste US-Daten etwas die Wahrscheinlichkeit einer weiteren geldpolitischen Lockerung in den USA. Erneute Anleihekäufe durch die US-Notenbank würden den Dollar schwächen. Neben der Euroschuldenkrise seien die Spekulationen um die US-Notenbank derzeit die wichtigste Einflussgröße für den Devisenmarkt. „Insgesamt ist der Handel am Freitag aber ansonsten mangels wichtiger Nachrichten sehr ruhig verlaufen“, sagte Sachs.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78515 (0,78195) britische Pfund, 97,97 (97,38) japanische Yen und 1,2011 (1,2010) Schweizer Franken festgelegt. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1614,75 (Vortag: 1604,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 41 330,00 (41 340,00) Euro.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Hausmeister_Krause

17.08.2012, 09:27 Uhr

Allet für de Dackel - allet für de Club!

oder

Alles für den Euro - alles für den Abgrund!

Account gelöscht!

17.08.2012, 09:30 Uhr

Wenn durch solche idiotischen Aussagen von Frau MErkel, Werte steigen, sollte sich jeder mal überlegen was die Börsen noch sind. Das ist alles nur noch ein manipuliertes Wettbüro, welches auf Propaganda und Manipulationen beruht, nicht aber auf echten Fakten und Erfolgsgeschichten.

Account gelöscht!

17.08.2012, 09:31 Uhr

Billige Propaganda für das tumbe Volk....
Der verlogene Euro wird massiv durch Stützungskäufe / Manipulation hochgehalten...

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