Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.11.2012

09:34 Uhr

Gemeinschaftswährung

Euro sinkt in Richtung 1,29 Dollar

Auf die Euphorie folgt die Ernüchterung: Nach der zunächst positiven Reaktion auf weitere Hilfsgelder für Griechenland, setzt sich die Ernüchterung fort. Die Gemeinschaftswährung kostet weniger als am Vorabend.

Nach spürbaren Gewinnen infolge der Griechenland-Einigung zwischen Eurogruppe und Internationalem Währungsfonds hat der Euro seit Dienstagvormittag etwa einen US-Cent eingebüßt. AFP

Nach spürbaren Gewinnen infolge der Griechenland-Einigung zwischen Eurogruppe und Internationalem Währungsfonds hat der Euro seit Dienstagvormittag etwa einen US-Cent eingebüßt.

Frankfurt/MainDer Euro ist am Mittwoch in Richtung 1,29 Dollar gesunken. Damit setzt sich die Ernüchterung nach der zunächst positiven Reaktion auf weitere Hilfsgelder für Griechenland fort. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2910 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7739 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,2961 (Montag: 1,2964) Dollar festgesetzt.

Nach spürbaren Gewinnen infolge der Griechenland-Einigung zwischen Eurogruppe und Internationalem Währungsfonds hat der Euro seit Dienstagvormittag etwa einen US-Cent eingebüßt. Devisenexperten erklären den Umschwung zum einen mit Gewinnmitnahmen. Zum anderen gilt es unter Bankvolkswirten als höchst ungewiss, ob die Erleichterungen für Athen - unter anderem Zinssenkungen und Stundungen - dem Land tatsächlich aus der Schuldenfalle helfen.

Von

dpa

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

28.11.2012, 10:33 Uhr

In China sind heute Nacht gleich 3 Säcke Reis umgefallen, irre, oder?

Account gelöscht!

28.11.2012, 11:23 Uhr

Nun...anderes als ein ständiges Sinken kann vom EURO nicht erwartet werden. Seine Stärke ist nur künstlich geschaffen worden durch die europäische Schuldenpolitik.
Wie kann eine Währung Stabilität und Wertbeständigkeit erlangen bei derart unterschiedlicher Wettbewerbsfähigkeit der EU-Länder - Ein unmögliches Unterfangen ohne ständige Stützungmaßnahmen, die aber gleichzeitig die europäische Wirtschaft lähmen, da hier Werte vorgegaukelt werden, denen keine Produtivität zugrunde liegt. Sollte der EURO es schaffen auch nur eine 1 zu 1 Parität zum Dollar langfristig zu erreichen, wäre es schon ein Erfolg. Aber auch das wird auf Dauer nicht finanzierbar sein.
Mit dem EURO wird Europa nicht zu alter Blüte zurückfinden.

Account gelöscht!

28.11.2012, 12:04 Uhr

Glückwunsch, Sie stellen Ihr Nichtwissen glänzend zur Schau.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/devisen/waehrungsvergleich-der-euro-kaempft-sich-zurueck/7438714.html

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×