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13.07.2012

21:27 Uhr

Gemeinschaftswährung

Warren Buffett sieht für den Euro schwarz

Steht der Euro vor dem Aus? US-Investorenlegende Warren Buffett sieht große Gefahren für die Gemeinschaftswährung der Europäischen Union. Ein Knackpunkt sind für ihn die vielen Entscheidungsträger.

Berkshire Hathaway-Chef Warren Buffett bei der Sun Valley Conference. dapd

Berkshire Hathaway-Chef Warren Buffett bei der Sun Valley Conference.

OmahaUS-Investorenlegende Warren Buffett sieht den Euro in Gefahr. Er glaube nicht, dass die europäische Gemeinschaftswährung in ihrer jetzigen Form überleben könne, es sei denn alle 17 Euroländer könnten sich auf eine Währungspolitik einigen, sagte der Vorstandsvorsitzende der US-Investmentfirma Berkshire Hathaway am Freitag Bloomberg TV.

Die 17 Länder der Eurozone hätten zwar daran gearbeitet, ihr System auszubessern. Es sei aber schwer einen Konsens herzustellen, wenn 17 Parteien involviert seien , sagte Buffett weiter.

Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge hält Buffett sein Europa-Portfolio in AAA-bewerteten Ländern wie Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden.

Seine spanischen, italienischen und französischen Anleihen habe er bereits vor zwei Jahren abgestoßen, sagte Buffett am Donnerstag dem US-Fernsehsender CNBC. Dort äußerte er sich nicht über die Zukunft der Währung. Stattdessen tat er auch die Ansicht kund, in zehn Jahren habe Europa seine Schuldenkrise überwunden und laufe wieder gut.

Von

dapd

Kommentare (48)

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Account gelöscht!

13.07.2012, 22:19 Uhr

Bei seinem Alter sehe ich bald für ihn schwarz ;-)

Hagbard_Celine

13.07.2012, 22:32 Uhr

Holland und Monti haben mit ihren markigen Sprüchen und Erpressung die Euro Wagenburg aufgebrochen und in Brand gesetzt, etwas unglaublich dummes.

Da der neue Franc und der neue Lire schwächer wären als der Euro in dem diese Länder verschuldet sind würde die Staatsverschuldung dieser Länder explodieren, ein Bankrott wäre unausweichlich falls der Euroraum zerfällt.

Südeuropa drohen kriegsähnliche Verwüstungen durch die aufgeblasenen Egos und die verantwortungslose Politik dieser Herren.

Buffet hat im Interview gesagt es ist fraglich ob die 17 vernünftig zusammenarbeiten werden und recht hat er !

Er hat nicht gesagt das die Probleme nicht gelöst werden können.

Deswegen muss oberstes Gebot sein, die Wagenburg wieder zu schliessen, die Brände zu löschen und die Verteidigung präzise und koordiniert auszuführen.

Alles nicht eine Frage von können sondern von wollen.

M-Lemke

13.07.2012, 22:33 Uhr

Der Artikel fängt mit der Einschätzung des Autors an : ""Warren Buffett sieht für den Euro schwarz""

der Artikel endet mit dem Buffet Zitat:""...sagte Buffett am Donnerstag dem US-Fernsehsender CNBC. Dort tat er auch die Ansicht kund, in zehn Jahren habe Europa seine Schuldenkrise überwunden und laufe wieder gut.""


Also was will uns der Autor damit sagen?

Kann das als Objektiv gewertet werden oder soll der Leser von vornherein in eine negativ Spirale verstzt werden.

Es sollte bekannt sein das allein die kurze Aussage der Überschrift schon reicht um den Leser zu manipulieren, nichts anderes scheint hier beabsichtigt gewesen zu sein, ODER?

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