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26.09.2012

15:23 Uhr

Goldman-Prognose

Zwölf Monate, 18 Prozent Rendite

Die Analysten von Goldman Sachs erwarten einen deutlichen Anstieg der Rohstoffpreise in den kommenden Monaten. Gefragt seien Industriemetalle und Energie. Probleme gäbe es dagegen bei einer anderen Rohstoffgattung.

Ölförderung in Kalifornien. dpa

Ölförderung in Kalifornien.

New York/DüsseldorfDie Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs Group rechnen bei Rohstoffen für die kommenden zwölf Monaten mit einem Ertrag von 18,2 Prozent. Besonders Investments in Energie und Industriemetalle sollen viel versprechend sein, meint Jeffrey Currie. Der Analyst geht davon aus, dass sich allein der Preis für Energieträger um mehr als 26 Prozent bei verteuern werde. Industriemetalle dürften seiner Meinung nach um zehn Prozent zulegen, Edelmetalle immerhin sechs Prozent.

Agrarrohstoffe sollen der Studie zufolge dagegen in den kommenden zwölf Monaten um fünf Prozent nachgeben, während der Preis für Schlachtvieh um 4,5 Prozent zulegen soll. Die US-Notenbank werde mit ihrer dritten Runde der quantitativen Lockerung zudem in der ersten Hälfte 2013 zu einem starken Anstieg des Kupferpreises führen, sagt Currie voraus.

Was aus 1.000 Euro in zehn Jahren wurde

Deutscher Aktienindex (Dax)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren: +88,8 Prozent (ohne Dividenden)

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.888 Euro

Dow Jones

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +52,7 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.527 Euro

EuroStoxx 50

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +31,3 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.313 Euro

Nikkei

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,1 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1101 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai B-Index)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,3 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.103 Euro

MSCI Emerging Markets

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +228 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.285 Euro

Gold

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +314 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 4.142 Euro

Silber

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +428 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 5.275 Euro

Öl

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +221 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.205 Euro

Weizen

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +92 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.916 Euro

Kaffee

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +151 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 2.509 Euro

Staatsanleihen (Rexp)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +67 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.666 Euro

Unternehmensanleihen (Citigroup World BIG Corporate Index)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +56 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.559 Euro

Sparbuch

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.095,90 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 0,92 Prozent (Spareckzins)

Tagesgeld

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.209 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 1,92 Prozent

Festgeld

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.266 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 2,39 Prozent

Privatanleger können erst seit einigen Jahren mit wenigen tausend Euro auf einzelne Rohstoffe wetten. Lange Zeit war dieser Handel an den Terminbörsen fast komplett in der Hand institutioneller Investoren. Dank der Zertifikate ist daraus mittlerweile ein Massenmarkt geworden.
Das Angebot wächst weiter. Neben Klassikern, die sich etwa wie ihr entsprechender Basiswert bewegen, locken Emittenten mit zusätzlichen Features. So sind zum Beispiel Bonus- oder Airbagzertifikate mit einem Sicherheitspuffer ausgestattet. Emittenten preisen diese Produktformen als risikooptimiert an. Doch wie bei allen Zertifikaten gilt auch bei Papieren auf Rohstoffe: Je komplizierter ein Zertifikat aufgebaut ist, desto mehr Gebühren verlangt die Bank - offensichtlich oder versteckt für Kapitalgarantien und Sicherheitspuffer. Und die Rendite schmilzt.

Die meisten Rohstoffe werden in Dollar gehandelt. Ein Großteil der Zertifikate ist gegen Währungsrisiken abgesichert, dafür allerdings sind derzeit rund drei Prozent pro Jahr zu bezahlen - ein teures Vergnügen. Und sollte der Dollar gegenüber dem Euro sogar gewinnen, ist nicht nur die Absicherung für die Katz, sondern dem Zertifikatanleger gehen auch noch Wechselkursgewinne durch die Lappen.

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