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19.05.2014

15:46 Uhr

Goldman Sachs

„Rohstoffe sind wieder attraktiv“

Im ersten Quartal haben Rohstoffe bereits Aktien und Anleihen geschlagen. Als Anlageklasse stehen Rohstoffe damit wieder hoch im Kurs. Die Investmentbank Goldman Sachs reagiert und passt ihre Prognosen an.

Ein Griff nach Kupferrohren. Rohstoffen steht eine bessere Zeit bevor, sagen Analysten. Investoren folgen dem und stocken ihre Depots auf. dpa

Ein Griff nach Kupferrohren. Rohstoffen steht eine bessere Zeit bevor, sagen Analysten. Investoren folgen dem und stocken ihre Depots auf.

New YorkRohstoffe bleiben dank der weltweiten Erholung, die sich ins Jahr 2015 fortsetzt, eine attraktive Anlageklasse, schrieben Goldman-Sachs-Analysten um Jeffrey Currie und Damien Courvalin diese Woche in einer Studie. Die Bank hob ihre Zwölf-Monats-Allokation für Rohstoffe von Untergewichten auf Neutral an. Die Analysten erhöhten ihre Preisprognosen für Nickel auf Drei- und Sechsmonatssicht und für die laufenden Zwölf-Monats-Prognosen für Aluminium und Zink.

Gemessen an den Gesamterträgen des Standard & Poor's GSCI Enhanced Commodity Index haben die Rohstoffe dieses Jahr 4,2 Prozent zugelegt, während Aktien weltweit 2,3 Prozent und der Bloomberg U.S. Treasury Bond Index 2,7 Prozent gewannen. Im April hatte die Citigroup erklärt, es sei an der Zeit, Rohstoffe für die Portfoliodiversifizierung wieder ernst zu nehmen, nachdem sie im ersten Quartal Aktien und Anleihen geschlagen hätten.

„Es gibt ein Tauziehen um die Rohstoffe”, schreiben die Goldman-Analysten. „Da der weltweite Konjunkturzyklus in die Expansionsphase eintritt, erwarten wir für die kommenden Jahre eine verbesserte Entwicklung bei den Rohstoffen.”

Der Gesamtertrag für den S&P-Rohstoff-Index könnte in den kommenden drei Monaten bei null Prozent liegen und auf Sicht von zwölf Monaten um 2,2 Prozent fallen, so die Bank. In einem Kommentar vom 13. April hatten die Analysten einen Rückgang um vier Prozent über zwölf Monate prognostiziert.

„Wir sind weiter der Ansicht, dass der Superzyklus bei Rohstoffen vorbei ist”, sagte Aakash Doshi von Citigroup Global Markets in New York in einem Telefoninterview am 28. März. „Das bedeutet nicht, dass es keine Saisonalität oder zyklische Wechsel in dem Anlagemarkt gäbe.”

Eine am 4. April veröffentlichte Studie von Barclays zeigt, dass 54 Prozent der Investoren für die nächsten zwölf Monate eine Anhebung ihres Rohstoffanteils planen, nachdem es im Vorjahr nur 27 Prozent gewesen waren.

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