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25.09.2015

16:01 Uhr

Goldpreis

Aussicht auf Zinserhöhung setzt Edelmetall zu

Der Goldpreis leidet unter der Aussicht auf eine Zinswende noch in diesem Jahr. Nachdem die Fed die Zinserhöhung „quasi angekündigt hat“ verliert das Edelmetall 1,1 Prozent. Auch Silber verliert an Wert.

Der Goldpreis leidet unter der drohenden Zinswende. dpa

Goldbarren

Der Goldpreis leidet unter der drohenden Zinswende.

Die Aussicht auf steigende Zinsen in den USA hat Gold am Freitag zugesetzt. Der Preis für das Edelmetall sank um 1,1 Prozent auf 1140,50 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Gold leide darunter, dass US-Notenbankchefin Janet Yellen am Vorabend „quasi eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr angekündigt hat“, erklärten die Experten der Commerzbank.

Yellen geht ebenso wie die meisten ihrer Kollegen in der Fed-Führung davon aus, dass die Zinswende in den kommenden Monaten eingeleitet wird. Die allgemeinen konjunkturellen Aussichten nannte sie in einer Rede "solide". Höhere Zinsen dämpfen die Furcht der Anleger vor einer anziehenden Teuerung - damit verlieren Edelmetalle als Absicherung gegen Inflation an Attraktivität.

Händler verwiesen zudem darauf, dass die näher rückende Zinswende gleichzeitig den Dollar antrieb. Eine steigende US-Währung macht Rohstoffe für Investoren außerhalb Amerikas teurer. Auch Silber gab zeitweise um 1,1 Prozent auf 14,96 Dollar nach.

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