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17.08.2013

16:31 Uhr

Internet-Geld

Finanzministerium erkennt Bitcoins an

Die virtuellen Münzen der Digital-Währung Bitcoin sind nun in Deutschland rechtlich und steuerlich gebilligt. Die Menge an Bitcoin-Einheiten ist auf 21 Millionen begrenzt und kann für Einkäufe im Netz eingesetzt werden.

Bitcoins: Der Kurs der Währung ergibt sich aus Angebot und Nachfrage in Tauschbörsen. ap

Bitcoins: Der Kurs der Währung ergibt sich aus Angebot und Nachfrage in Tauschbörsen.

FrankfurtDeutschland hat die Digital-Währung Bitcoin Medienberichten zufolge inzwischen in wesentlichen Punkten anerkannt. Die virtuellen Münzen seien rechtlich und steuerlich gebilligt und als „Rechnungseinheiten“ anerkannt, berichten die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ/Samstag) und die Online-Ausgabe der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Frank Schäffler und die Antwort des Bundesfinanzministeriums. Bitcoins seien damit „privates Geld“.

Die Bitcoins rückten vor einigen Monaten in den Blickpunkt, als Spekulanten den Kurs auf eine Achterbahnfahrt schickten. Das Internet-Geld wird nicht von einem Staat beziehungsweise einer Zentralbank kontrolliert, sondern von Internetnutzern in komplizierten Rechenoperationen „geschürft“. Es kann zum Beispiel für Einkäufe im Netz eingesetzt werden. Die Menge an Bitcoin-Einheiten ist auf 21 Millionen begrenzt. Der Kurs ergibt sich aus Angebot und Nachfrage in Tauschbörsen und liegt derzeit bei um die 110 Dollar (82 Euro).

Zuvor hatte das Bundesfinanzministerium dem FAZ-Bericht zufolge bereits klargestellt, dass Spekulationsgewinne beim An- und Verkauf von Bitcoins nach einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei sind. Anders als bei Aktien- oder Zinsgeschäften würde keine Abgeltungssteuer fällig.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

17.08.2013, 16:54 Uhr

Oh Schreck! Der Staat will mitspielen. Das ist schon (vor Jahrtausenden) der Idee des Geldes schlecht bekommen!
Damit ist die Idee so gut wie erledigt, zumindest aber stirbt sie einen langsam schleichenden Tod (Todesursache Steuertod) - wenn der (Geld)monopolist Staat eine neue Währung freudig umarmt, dann kann man sicher sein, daß zwei Dolche in den Ärmeln stecken.

TimTalerJr

17.08.2013, 18:54 Uhr

Ich denke der Staat möchte nur mitkassieren und eine Grundlage dafür schaffen, das Geschäfte mit Bitcoins nicht unbesteuert bleiben. Es werden auch in Deutschland Bitcoins gemined (geschürft) und das nicht im unerheblichen Ausmaß. Genau so wie auch damit gehandelt wird oder sie als Zahlungsmittel eingesetzt werden.

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