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13.02.2004

11:32 Uhr

Intervention der Bank of Japan möglich

Euro-Gewinner könnten Kasse machen

Der Euro hat am Freitag bei ruhigem Handel nahe seinem Rekordstand von knapp 1,29 Dollar notiert. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern bleibt der langfristige Aufwärtstrend der Währung zwar ungebrochen, vor dem Wochenende könnten aber Gewinnmitnahmen für vorübergehende Kursabschläge sorgen.

HB FRANKFURT. „Vor dem langen Wochenende - am Montag bleibt der Handel in den USA geschlossen - ist das Potenzial des Euro nach oben limitiert“, sagte Devisenhändler Volker Weber von M.M. Warburg. „Der Dollar wird sich wahrscheinlich wegen Gewinnmitnahmen etwas erholen.“ Noch nicht abzuschätzen sei, wie weit dies den Euro-Kurs dauerhaft drücken könnte. „Insgesamt ist die Stimmung positiv für den Euro und negativ für den Dollar.“

Ein Euro kostete am Vormittag 1,2819 Dollar nach einem Schlusskurs von 1,2805 Dollar am Donnerstag in New York. Damit pausierte die europäische Valuta nur wenig unterhalb ihres Mitte Januar erreichten Rekordhochs von knapp 1,29 Dollar, das sie nach Einschätzung von Analysten bereits kurzfristig überbieten wird. „Bis zum Nachmittag wird sich der Euro-Kurs zunächst seitwärts bewegen“, prognostizierte Händler Weber. Dann könnten Marktteilnehmern zufolge von US-Daten neue Impulse ausgehen.

„Es herrscht eine gewisse Zurückhaltung dabei, den Euro auf Rekordhöhen zu treiben, nachdem die G-7-Länder vor großen Wechselkursschwankungen gewarnt haben, obwohl ich nicht glaube, dass die Europäer intervenieren werden“, sagte Mitsuru Sahara von der UFJ Bank.

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