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27.05.2011

12:16 Uhr

Japan

Drohender Bonitätsverlust drückt Yen

Die drohende Herabstufung der Kreditwürdigkeit Japans durch die Rating-Agentur Fitch hat den Yen am Freitag unter Druck gesetzt. Gleichzeitig kamen die europäischen Aktienmärkte ins Rutschen.

Japanischer Börsenmakler: Der Yen schwächelt. Quelle: Reuters

Japanischer Börsenmakler: Der Yen schwächelt.

FrankfurtDurch die Herabstufung übersprang der Dollar die Marke von 81 Yen. Der Euro legte ebenfalls zu und verteuerte sich auf 115,25 Yen. Gleichzeitig kamen die europäischen Aktienmärkte ins Rutschen.

Dax und EuroStoxx50 gaben einen Großteil ihrer Anfangsgewinne wieder ab und lagen gegen Mittag nur noch 0,4 beziehungsweise 0,7 Prozent im Plus. Im Gegenzug verringerten die beiden Volatilitätsindizes VDax und VStoxx, die die Nervosität der Anleger messen, ihre Verluste.

Einige Investoren nahmen Kurs auf "sichere Anlagehäfen". Der Bund-Future stieg um bis zu 26 Ticks auf 125,77 Punkte. Sein britisches Pendant machte seine Anfangsverluste wett und lag fast unverändert bei 121,32 Zählern. Der US-T-Bond-Future zog ebenfalls an und notierte bei 125-28/32 Stellen.

Zinsstratege Richard McGuire von der Rabobank warnte vor überzogenen Befürchtungen: "Die Auswirkungen dieser Entscheidung sollten minimal ausfallen", betonte er. Schließlich werde der überwiegende Teil japanischer Staatsanleihen von einheimischen Investoren gehalten. "Die sind von Natur aus recht unempfindlich gegenüber Rating-Veränderungen."

Von

rtr

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