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01.02.2013

09:31 Uhr

Japanische Landeswährung

Yen auf tiefstem Stand seit 2010

Während der Euro seinen Höhenflug fortsetzt, geht es dem Yen schlecht: Die japanische Landeswährung befindet sich zum Euro auf dem Stand vom 125,76. Damit erreicht er den tiefsten Stand seit April 2010.

Wechselkurs zwischen Dollar und Yen. dpa

Wechselkurs zwischen Dollar und Yen.

Der Euro hat am Freitagmorgen seine Aufwärtsbewegung zum Dollar weiter fortgesetzt. Die Gemeinschaftswährung stieg um 0,4 Prozent auf 1,3635 Dollar. Der Euro legt damit den vierten Tag in Folge zum Greenback zu. Am Mittwoch hatte der Euro bereits den höchsten Stand seit November 2011 erreicht und damit ein Kaufsignal geliefert.

Was 2012 aus 1.000 Euro wurde

Zypriotische Aktien (CSE)

407 Euro

Öl (WTI)

899 Euro

Spanische Aktien (Ibex)

968 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

989 Euro

Sparbuch (Durchschnitt)

1005 Euro

Tagesgeld (Durchschnitt)

1014 Euro

US-Staatsanleihen

1029 Euro

Gold

1034 Euro

Bundesanleihen

1038 Euro

Dow Jones

1049 Euro

Silber

1052 Euro

Nikkei 225

1069 Euro

EuroStoxx 50

1149 Euro

Schweizerische Aktien (SMI)

1167 Euro

Italienische Staatsanleihen

1203 Euro

Euro-Unternehmensanleihen (Non-Investment-Grade)

1242 Euro

Irische Staatsanleihen

1297 Euro

Dax

1299 Euro

Griechische Aktien (ASE)

1342 Euro

Griechische Staatsanleihen (inkl. Schuldenschnitt, ohne Rückkauf)

1452 Euro

Türkische Aktien (ISE 100)

1576 Euro

Venezolanische Aktien (IBC)

2882 Euro

Die Analysten von BNP Paribas SA rechnen mit weiteren Gewinnen. Im dritten Quartal könnte der Euro ihrer Ansicht nach bis auf 1,40 Dollar ansteigen, da die positive Haltung der Marktteilnehmer gegenüber der Gemeinschaftswährung anhalten dürfte. Am Nachmittag könnten der US-Arbeitsmarktbericht für Januar und der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe der USA für Impulse sorgen.

Die japanische Landeswährung schwächelte erneut und setzte damit ihren Tiefflug fort. Sie gab zum Euro um ein Prozent auf 125,76 Yen nach und erreichte damit den tiefsten Stand seit April 2010. Gegenüber dem Dollar büßte die japanische Devise mit 92,21 Yen 0,6 Prozent ein. Hintergrund der Verluste waren Spekulationen, Ministerpräsident Shinzo Abe stehe vor der Ernennung eines neuen Präsidenten für die Bank of Japan, der Maßnahmen ergreifen könnte, um die Inflation in Gang zu setzen.

Aktuelle Konjunkturdaten aus dem asiatischen Land hatten einen Anstieg der Arbeitslosenquote und einen stärker als erwarteten Rückgang bei den Ausgaben der privaten Haushalte im Dezember gezeigt. Das unterstrich die Notwendigkeit weiterer geldpolitischer Maßnahmen zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums.

“Die Daten aus Japan zeigen weiterhin Schwäche. Es muss viel getan werden, um die Wirtschaft aus der Deflation zu reißen,” sagte Stan Shamu, Marktstratege bei IG Markets Ltd. in Melbourne. “Sie müssen jemanden ans Ruder bringen, der entschiedene Schritte einleitet. Somit wird jeder Rückgang vom Dollar zum Yen zum Kauf genutzt.” Die Analysten von BNP Paribas erwarten in diesem Jahr eine “anhaltende” Schwäche der japanischen Währung.

Der Schweizer Franken gab zum Euro um 0,3 Prozent auf 1,2391 Franken nach. Im Verhältnis zum Dollar legte er um 0,1 Prozent auf 90,92 Rappen zu.

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