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08.01.2010

16:33 Uhr

Kältewelle

Preis für Heizöl springt auf Jahreshoch

Das kalte Wetter in Europa und den USA treibt die Preise für Energie-Rohstoffe nach oben. Heizöl kostet so viel wie seit November 2008 nicht mehr, der Liter kostet 17 Cent mehr als auf dem Tiefstand im März.

HB HAMBURG. Der Heizölpreis ist auf den höchsten Stand seit November 2008 gestiegen. Ein Liter kostet zur Zeit 64 Cent pro Liter, wie der Hamburger Fachdienst EID auf Basis einer wöchentlichen Preiserhebung am Freitag mitteilte. Damit ist Heizöl 17 Cent pro Liter teurer als im März, als der tiefste Stand des Jahres 2009 erreicht worden war.

Nach Einschätzung von EID-Chefredakteur Rainer Wiek ist der Heizölabsatz zur Zeit trotz der bitteren Kälte übersichtlich, weil die Mehrheit der Kunden im vergangenen Jahr die Tanks gefüllt hat. Erst am Donnerstag hatte die Kältewelle den Preis für Diesel auf höchsten Wert seit 14 Monaten getrieben. Ein Liter Dieselkraftstoff kostete am Donnerstag im Bundesschnitt 1,18 Euro. Ursache des Preisanstiegs war die Kältewelle in Europa und den USA, sowie der anziehende Ölpreis. Diesel und Heizöl sind sehr ähnliche Produkte. Wenn Frost den Heizölpreis treibt, wird auch Diesel teurer.

Der Ölpreis lag am Freitag bei 82,46 Dollar pro Barrel (159 Liter) und damit nur knapp unter dem am Mittwoch erzielten höchsten Stand seit 15 Monaten.

Kommentare (1)

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Arno Nühm

09.01.2010, 05:48 Uhr

Öl auf Jahreshoch - was für eine Sensation, was für ein Wunder!
Und das am 5. Handelstag in 2010.

Welcher Volontär hat eigentlich diese bescheuerte, nichtssagende Schlagzeile verfasst?

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