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12.04.2006

17:05 Uhr

dpa-afx NEW YORK/LONDON/WIEN. Die Ölpreise haben am Mittwoch auf den schrumpfenden Bestand an Benzinvorräten in den USA mit Preisrekorden reagiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte unmittelbar nach der Veröffentlichung der Daten bis auf das Tageshoch von 69,60 Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent erreichte mit 69,97 Dollar ein neues Allzeithoch und verfehlte die Marke von 70 Dollar nur knapp. Anschließend gingen die Preise wegen von Gewinnmitnahmen wieder leicht zurück, notierten aber immer noch über dem Niveau des Vortags.

Spekulationen über einen Militärschlag der USA gegen den Iran verhinderten weiterhin einen Rückgang des Ölpreises, sagten Händler. Einen Tag nach Bekanntgabe einer erfolgreichen Urananreicherung hatte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Mittwoch den weiteren Ausbau des Atomprogramms angekündigt. Teheran fordere mit seinem Nuklearprogramm offen die Welt heraus, hieß es in Washington.

Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) erreichte erneut einen Rekordstand. Der Preis für ein Barrel aus der Förderung des Kartells habe am Dienstag bei durchschnittlich 63,61 Dollar gelegen, teilte das Opec-Büro in Wien mit. Das war 1,00 Dollar mehr als am Montag.

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