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03.01.2011

06:09 Uhr

Konjunkturoptimismus

Öl bleibt zu Jahresbeginn teuer

Die wachsende Zuversicht für die Weltwirtschaft treibt den Ölpreis Schritt für Schritt in Richtung 100-Dollar-Marke. WTI-Öl kostet rund 92 Dollar, europäisches Brentöl notiert bereits bei 96 Dollar.

HB DÜSSELDORF. Der US-Ölpreis hat am Montag im Mittagshandel seine anfänglichen Gewinne ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete 92,18 Dollar. Das waren 80 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,31 auf 96,06 Dollar.

Die Commerzbank hält gar einen Anstieg in Richtung der Marke von 100 Dollar in den kommenden Tagen für wahrscheinlich. Die noch dünnen Handelsvolumina sollten diese Entwicklung verstärken. Die jüngsten US-Konjunkturdaten deuteten auf ein stärkere Wirtschaftsaktivität im weltgrößten Ölverbrauchsland hin. Beim am Nachmittag anstehenden Einkaufsmanagerindex ISM sei eine positive Überraschung nicht ausgeschlossen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 88,99 Dollar. Das waren 48 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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