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15.10.2012

12:17 Uhr

Konjunktursorgen

Kupfer und Gold weniger gefragt

Mit Sorge blicken Anleger nach China. Manche glauben, dass das Wachstum sinken wird. Deshalb sind die Preise für Kupfer und Gold gefallen.

Gold verbilligte sich um 0,4 Prozent auf 1746,59 Dollar je Feinunze. dpa

Gold verbilligte sich um 0,4 Prozent auf 1746,59 Dollar je Feinunze.

Frankfurt Leichte Gewinnmitnahmen haben die Preise für Industrie- und Edelmetalle am Montag belastet. Kupfer verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 8106 Dollar je Tonne, Gold um 0,4 Prozent auf 1746,59 Dollar je Feinunze. Börsianer erklärten, die Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung in China - der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft nach den USA - lasse einige Investoren auf Nummer sicher gehen. "Die Anleger sind geteilter Meinung über die Aussichten für das Reich der Mitte", erklärte ein Händler. Während einige auf Konjunkturpakete setzten, zweifelten andere an der Kraft der chinesischen Wirtschaft. Die im Wochenverlauf erwarteten Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das dritte Quartal könnten enttäuschend ausfallen, hieß es. Nach einer Reuters-Umfrage unter Analysten dürfte das Wachstum mit 7,4 Prozent niedriger als im Vorquartal mit 7,6 Prozent ausfallen. Die Analysten der Commerzbank halten die Sorgen aber für überzogen. "Wenn überhaupt dürften die Zahlen positiv überraschen", schrieben die Experten.

Von

rtr

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