Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.01.2011

08:26 Uhr

Kräftiger Kursschub

Der Euro lässt die Muskeln spielen

Vier Cent in zwei Tagen - das ist die jüngste Bilanz des Euros im Vergleich zum US-Dollar. Die Aufwärtsbewegung, die mit der positiven Anleiheemission Portugals begann, bekam durch Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zusätzlichen Schwung. Der sorgt sich über die Inflation. Der Aufschwung hielt aber nicht lange.

HB FRANKFURT. Solche Schwankungen signalisieren Unsicherheit: Der Euro ist am Freitag zeitweise über die Marke von 1,34 US-Dollar gestiegen. In der Spitze legte die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3456 Dollar zu. Bis zum späten Nachmittag gab der Euro wieder auf 1,3377 Dollar nach. Dennoch hat der Euro in den vergangenen beiden Handelstagen um vier Cent zugelegt. Gründe sind die Beruhigung in der Euro-Schuldenkrise, Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zur Inflation sowie eher enttäuschende US-Konjunkturdaten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3349 (Donnerstag: 1,3199) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7491 (0,7576) Euro.

„Die Marktteilnehmer sind von einer sehr, sehr negativen Einschätzung zum Euro auf einen neutralen Stand umgeschwenkt“, sagte Devisenexperte Ralf Elmer von der Landesbank Baden-Württemberg. Einer der Hauptgründe dafür seien die Aussagen des EZB-Präsidenten vom Vortag. Trichet hatte nach der Zinsentscheidung klar die Bereitschaft der Notenbank signalisiert, einer anziehenden Inflation gegebenenfalls mit Zinserhöhungen zu begegnen. Auch die Sorgenkinder Europas bestanden in der laufenden Woche mit erfolgreichen Anleihe- Platzierungen einen ersten Test am Kapitalmarkt.

Darüber hinaus stützten aus Sicht von Elmer zuletzt eher enttäuschende US-Konjunkturdaten den Euro. So waren die US- Einzelhandelsumsätze im Dezember laut Daten vom Freitag nicht ganz so stark wie erwartet gestiegen und das Konsumklima der Uni Michigan hatte sich im Januar überraschend eingetrübt. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit steht der Konsum besonders im Fokus. Fast jeder zehnte in den USA ist derzeit arbeitslos. Dies dämpft auch die Konsumfreude.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84220 (0,83575) britische Pfund, 110,71 (109,50) japanische Yen und 1,2915 (1,2823) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1367,00 (1381,55) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 32 350,00 (33 190,00) Euro.

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

eurocrash

14.01.2011, 22:38 Uhr

• Swiss Franc gegen andere Währungen 2010. Der Euro ist das Schlusslicht. Der DAX ist %15 gestiegen der SMi hat sich nicht vom Fleck gerührt. So ein Zufall...Der Wind vom Aufschwung kommt eher von der brise die mal im Gesicht spürt wenn der Euro im freien Fall sich in Richtung Terminalvelocity bewegt...
1) Mongolei, Tigrit (+3,7%)
2) Japan, Yen (+3,6%)
3) Australien, Dollar (+3%)
4) Malaysien, Ringgit (+1,1%)
5) Südafrika, Rand (+0,8%)
6) Thailand, baht (+0,3%)
Ferner:
Singapur, Dollar (-1,1%)
israel, Shekel (-2,8%)
Schweden, Krone (-3,6%)
Mexiko, Peso (-4,2%)
Kanada, Dollar (-4,7%)
brasilien, Real (-5,2%)
indien, Rupie (-6%)
China, Renminbi (-6,7%)
USA, Dollar (-9,7%)
Norwegen, Krone (-10,1%)
Russland, Rubel (-11,2%)
Grossbritannien, Pfund (-12,8%)
Türkei, Neue Lira (-12,3%)
Ägypten, Pfund (-14,7%)
Euro (-15,6%)

Euro Zerfall

15.01.2011, 13:46 Uhr

• Swiss Franc gegen andere Währungen 2010. Der Euro ist das Schlusslicht. Der DAX ist %15 gestiegen der SMi hat sich nicht vom Fleck gerührt. So ein Zufall...Der Wind vom Aufschwung kommt eher von der brise die mal im Gesicht spürt wenn der Euro im freien Fall sich in Richtung Terminalvelocity bewegt...
1) Mongolei, Tigrit (+3,7%)
2) Japan, Yen (+3,6%)
3) Australien, Dollar (+3%)
4) Malaysien, Ringgit (+1,1%)
5) Südafrika, Rand (+0,8%)
6) Thailand, baht (+0,3%)
Ferner:
Singapur, Dollar (-1,1%)
israel, Shekel (-2,8%)
Schweden, Krone (-3,6%)
Mexiko, Peso (-4,2%)
Kanada, Dollar (-4,7%)
brasilien, Real (-5,2%)
indien, Rupie (-6%)
China, Renminbi (-6,7%)
USA, Dollar (-9,7%)
Norwegen, Krone (-10,1%)
Russland, Rubel (-11,2%)
Grossbritannien, Pfund (-12,8%)
Türkei, Neue Lira (-12,3%)
Ägypten, Pfund (-14,7%)
Euro (-15,6%)

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×