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05.03.2014

12:39 Uhr

Krim-Krise

Russlands Aktienmärke und Währung unter Druck

An eine Stabilisierung auf der Krim glauben Börsianer noch nicht: Und so wackeln nicht nur Russlands wichtigste Aktienindizes. Das Land trennt sich auch von Devisenreserven in Milliardenhöhe, um den Rubel zu stützen.

Der Rubel ist so billig wie nie: Über den Verkauf ausländischer Währungen versucht Russland, die eigene Valuta zu stützen. dpa

Der Rubel ist so billig wie nie: Über den Verkauf ausländischer Währungen versucht Russland, die eigene Valuta zu stützen.

MoskauDie Unsicherheit über die politische Lage auf der Halbinsel Krim hält die Finanzmärkte in Schach. Zwar hatten sich am Dienstag die Börsen weltweit beruhigt, nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt hatte, die Entsendung von Truppen in die Ukraine sei derzeit nicht notwendig. Doch war die Erleichterung über die Entspannung der Lage auf der Halbinsel Krim ist an den russischen Börsen schnell wieder verpufft.

Die Moskauer Leitindizes rutschten am Mittwoch um 1,5 Prozent ab, nachdem sie am Vortag jeweils mehr als fünf Prozent zugelegt hatten. Und auch der Rubel gab nach: Gegenüber Dollar und Euro verteuerte sich die Währung um jeweils 0,2 auf 36,17 beziehungsweise 49,66 Rubel.

Um den angeschlagenen Rubel zu stützen, hat Russland sich von ausländischen Währungen im Wert von 11,3 Milliarden US-Dollar (8,2 Milliarden Euro) getrennt. Die Rekordsumme wurde am Montag veräußert, um Rubel zu kaufen, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Dokumenten der russischen Zentralbank hervorgeht.

Weltweite Währungsreserven

2004

Gesamt: 2,655 Billionen

US Dollar: 1,739 Billionen (65,45 %)
Britisches Pfund: 0,093 Billionen (3,50 %)
Yen: 0,114 Billionen (4,29 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,15 %)
Euro: 0,655 Billionen (24,67 %)

2005

Gesamt: 2,844 Billionen

US Dollar: 1,891 Billionen (66,49 %)
Britisches Pfund: 0,107 Billionen (3,76 %)
Yen: 0,113 Billionen (3,97 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,14 %)
Euro: 0,679 Billionen (23,87 %)

2006

Gesamt: 3,315 Billionen

US Dollar: 2,158 Billionen (65,10 %)
Britisches Pfund: 0,15 Billionen (4,52 %)
Yen: 0,115 Billionen (3,47 %)
Schweizer Franken: 0,006 Billionen (0,18 %)
Euro: 0,827 Billionen (24,95 %)

2007

Gesamt: 4,119 Billionen

US Dollar: 2,631 Billionen (63,87 %)
Britisches Pfund: 0,199 Billionen (4,83 %)
Yen: 0,131 Billionen (3,18 %)
Schweizer Franken: 0,006 Billionen (0,15 %)
Euro: 1,076 Billionen (26,12 %)

2008

Gesamt: 4,21 Billionen

US Dollar: 2,685 Billionen (63,78 %)
Britisches Pfund: 0,178 Billionen (4,23 %)
Yen: 0,146 Billionen (3,47 %)
Schweizer Franken: 0,14 Billionen (0,15 %)
Euro: 1,104 Billionen (26,22 %)

2009

Gesamt: 4,59 Billionen

US Dollar: 2,848 Billionen (62,05 %)
Britisches Pfund: 0,195 Billionen (4,25 %)
Yen: 0,133 Billionen (2,90 %)
Schweizer Franken: 0,005 Billionen (0,11 %)
Euro: 1,27 Billionen (27,67 %)

2010

Gesamt: 5,163 Billionen

US Dollar: 3,193 Billionen (61,84 %)
Britisches Pfund: 0,203 Billionen (3,93 %)
Yen: 0,189 Billionen (3,66 %)
Schweizer Franken: 0,007 Billionen (0,14 %)
Euro: 1,343 Billionen (26,01 %)

2011

Gesamt: 5,652 Billionen

US Dollar: 3,525 Billionen (62,37 %)
Britisches Pfund: 0,217 Billionen (3,84 %)
Yen: 0,204 Billionen (3,61 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,07 %)
Euro: 1,394 Billionen (24,66 %)

2012

Gesamt: 6,085 Billionen

US Dollar: 3,715 Billionen (61,05 %)
Britisches Pfund: 0,245 Billionen (4,03 %)
Yen: 0,248 Billionen (4,08 %)
Schweizer Franken: 0,018 Billionen (0,30 %)
Euro: 1,477 Billionen (24,27 %)

2013 (Q3)

Gesamt: 6,191 Billionen

US Dollar: 3,803 Billionen (61,43 %)
Britisches Pfund: 0,242 Billionen (3,91 %)
Yen: 0,239 Billionen (3,86 %)
Schweizer Franken: 0,017 Billionen (0,27 %)
Euro: 1,496 Billionen (24,16 %)

„Es ist noch zu früh, um von einer Stabilisierung der Lage zu sprechen“, warnte ING-Volkswirt Dimitri Polewoi. Schließlich denke der Westen weiterhin über Sanktionen gegen Russland nach. Analyst Andrej Wernikow von Zerich Capital äußerte sich ähnlich.

„Schauen wir der Wahrheit ins Gesicht: Unser Markt wird in diesem Monat kein gutes Objekt für Investitionen sein.“ Bis zum geplanten Referendum über die Zukunft der Krim Ende März sei nicht mit weiteren größeren Kursgewinnen zu rechnen.

Gegenüber dem Dollar hat sich die Gemeinschaftswährung bis zur Mitte der Woche über der Marke von 1,37 US-Dollar stabilisiert. In der ersten Wochenhälfte hatten die Unruhen auf der Krim für ein starkes Auf und Ab beim Eurokurs gesorgt.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

05.03.2014, 12:55 Uhr

Ehrlich, wer schreibt so einen Blödsinn........
rutschten am Mittwoch um 1,5 Prozent ab, nachdem sie am Vortag jeweils mehr als fünf Prozent zugelegt hatten. Und auch der Rubel gab nach: Gegenüber Dollar und Euro verteuerte sich die Währung um jeweils 0,2 ...

JA...JETZT IST RUSSLAND FERTIG !!!!Und richtig unter Druck.haaaaaaaa.............

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