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13.01.2006

07:55 Uhr

dpa-afx SINGAPUR. Der Ölpreis hat im Freitag im asiatischen Handel nachgegeben. Leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete 63,75 Dollar je Barrel (159 Liter) und damit 19 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vorabend. Am Donnerstag hatte Öl wegen des Atomstreits mit dem Iran erstmals seit Anfang Oktober wieder mehr als 65 Dollar gekostet. Damit rückte der im August 2005 markierte Rekord von 70,85 Dollar in Sichtweite.

"Der Markt hat in den vergangenen Tagen auf die Situation im Iran reagiert", sagte Analyst Tony Nunan von Mitsubishi Corp. in Tokio. "Die Spannungen haben sich etwa gelöst, so dass der Markt wieder etwas nachgegeben hat." Iran will nach Worten von UN-Generalsekretär Kofi Annan im Atomstreit weiter mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien verhandeln. Teheran habe "Interesse an ernsthaften und konstruktiven Verhandlungen bekundet - allerdings mit einem klaren Zeitplan".

Der Konflikt um das iranische Atomprogramm verdeutlicht Händlern zufolge einmal mehr, dass ein Großteil des Öls aus Ländern mit einem unsicheren politischen System komme und die Energiepolitik unvorhersehbar mache. Der Iran ist der zweitgrößte Exporteur innerhalb der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec).

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