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19.12.2014

13:43 Uhr

Mehr Sicherheit

Im Februar kommt der neue 20-Euro-Schein

Ende Februar möchte die EZB einen neuen, sichereren 20-Euro-Schein vorstellen. Für Verbraucher ist dies kein großer Akt. Doch Banken und Einzelhändler müssen ihre Technik an die neuen Scheine anpassen.

Die „alte Generation“ der Banknoten von 50, 20 und 10 Euro. Die Scheine sollen nach und nach ausgetauscht werden. dpa

Die „alte Generation“ der Banknoten von 50, 20 und 10 Euro. Die Scheine sollen nach und nach ausgetauscht werden.

Frankfurt/MainEuropas Verbraucher bekommen im nächsten Jahr einen neuen 20-Euro-Schein. Die Notenbanken wollen die überarbeitete Banknote am 24. Februar vorstellen, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte. Dann soll auch das Datum genannt werden, ab dem der neue Zwanziger über Geldautomaten und Handel nach und nach in Umlauf gebracht wird. Zuvor bekommen Banken und Einzelhändler die Gelegenheit, Geräte und Personal auf den Umgang mit den neuen Geldscheinen vorzubereiten.

Der 20-Euro-Schein ist der dritte in der neuen „Europa-Serie“. Seit Mai 2013 ist der überarbeitete Fünfer im Umlauf, seit 23. September dieses Jahres der neue Zehner. Die neuen Scheine unterscheiden sich vor allem durch neue Sicherheitsmerkmale von ihren Vorgängern, zum Beispiel auffälligeres Wasserzeichen und Hologrammband. Europas Währungshüter versprechen sich so besseren Schutz vor Fälschungen.

Geschichte des Euro

Anfänge

Das Ziel einer Währungsunion war bereits im EG-Vertrag verankert. Am 1. Januar 1999 ist es so weit: Der Euro wird gemeinsame Währung von elf Ländern. In Euro bezahlt werden kann per Scheck, Kredit- oder EC-Karte. Das alte Geld bleibt jedoch zunächst das allein gültige Zahlungsmittel. Wenige Tage später nehmen auch die Finanzmärkte den Handel mit Euro auf.

Euro-Zone

Zu den ersten Ländern, die den Euro einführten, gehörten Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Griechenland trat erst 2001 der Gemeinschaft bei, da es vorher nicht die Auflagen erfüllte. Großbritannien, Dänemark und Schweden verzichteten auf den Euro.

Bargeld

Am 1. Januar 2002 wird der Euro in zwölf Ländern gesetzliches Zahlungsmittel. Die D-Mark behält für zwei Monate ihr Gültigkeit, kann danach aber immer noch gegen Euro eingetauscht werden. Der Wechselkurs ist festgesetzt auf 1 Euro = 1,95583 D-Mark.

Neue Mitglieder

2004 werden zehn Länder in Mittel- und Osteuropa sowie im Mittelmeerraum neue EU-Mitglieder. Sie müssen die Gemeinschaftswährung übernehmen, sobald sie die Konvergenzkriterien erfüllen. Bis heute sind allerdings nur fünf weitere Staaten der Euro-Zone beigetreten, nämlich Slowenien, Malta, Zypern, Estland und die Slowakei. Damit gibt es insgesamt 17 Länder in Europa, in denen offiziell mit Euro bezahlt werden kann.

Höchststand

Ende August 2008 steigt der Euro zum ersten Mal über die psychologisch wichtige Marke von 1,50 US-Dollar. Sein bisheriges Allzeithoch von 1,5990 Dollar erreicht die Gemeinschaftswährung am 15. Juli, wobei der höchste je am Markt gehandelte Kurs sogar über 1,60 Dollar liegt.

Schuldenkrise

Im Frühjahr 2010 kommt Griechenland in immer größere Finanznöte und muss als erstes Euro-Land Milliardenhilfen beantragen. Damit nimmt eine Schuldenkrise ihren Lauf, in dessen Zuge weitere Länder, darunter Irland und Portugal, um Geldmittel bitten müssen. In der Öffentlichkeit wird heftig über einen möglichen Zusammenbruch der Euro-Zone spekuliert. Die Gemeinschaftswährung wertet kontinuierlich ab.

Nach und nach soll die zweite Euro-Generation seit Einführung des gemeinsamen europäischen Bargelds 2002 vervollständigt werden. Die alten Euro-Banknoten bleiben gültig und werden im Laufe der Zeit ausgetauscht.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr reiner tiroch

19.12.2014, 14:03 Uhr

als man uns damals die neuen DM Scheine vorstellte die mehr Sicherheit vor Fälschngen bieten sollten, kam kurz darauf der Euro. nun bin ich gespannt ob danach der neue Eumero, oder die neue DM2 daherkommt, gell?

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