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30.11.2012

15:24 Uhr

Nach Absturz

Goldpreis fängt sich wieder

Nachdem computerbedingten Absturz des Goldpreises haben sich die Kurse wieder stabilisiert. Das Edelmetall liegt nun wieder da, wo es vorige Woche schon war. Viele Anleger setzen zudem auf Gold-ETFs.

Die Börse in New York. Eine computerbedingte Talfahrt des Goldpreises hatte am 28. November für Verwirrung gesorgt. AFP

Die Börse in New York. Eine computerbedingte Talfahrt des Goldpreises hatte am 28. November für Verwirrung gesorgt.

Nach der computerbedingten Talfahrt vom Vorabend hat sich der Goldpreis am Donnerstag stabilisiert. Eine Feinunze kostete mit 1723,90 Dollar 0,3 Prozent mehr. Am Vorabend war der Preis plötzlich bei hohem Umsatz um 25 Dollar eingebrochen. Zeitweise mussten für eine Feinunze nur noch 1705,64 Dollar bezahlt werden, nachdem am Morgen der Preis noch knapp unter 1740 Dollar gelegen hatte.

Verantwortlich für den Absturz sei eine computergesteuerte Verkaufsorder gewesen, schrieben die Analysten der Commerzbank in ihrem Tageskommentar. Danach hätten Anschlussverkäufe den Preis weiter in den Keller gedrückt, erklärte Jeffrey Sica von Sica Wealth in New York. Laut Händlern fühlten sich dadurch auch viele Anleger zu Gewinnmitnahmen veranlasst, nachdem der Goldpreis in der Vorwoche zugelegt hatte.

„Das gestrige Handelsgeschehen zeigt eindrucksvoll, dass es aufgrund computergesteuerter Handelssysteme zu massiven Preisbewegungen kommen kann, ohne dass es dazu eines Auslösers bedarf", erklärten die Analysten der Commerzbank. Solche Bewegungen seien aber selten von Dauer. Dem schienen die Analysten der UBS in ihrem Tageskommentar zuzustimmen.

Es gebe unter den Kunden wenig Interesse, diesem Trend vom Vorabend zu folgen. Im Moment sei am Markt Nachdenken angesagt, wobei einige Marktteilnehmer ihre Wunden leckten, während andere das Für und Wider von Gold-Käufen oder -Verkäufen abwögen, erklärten die Analysten.

„Wir glauben nicht, dass sich für Gold grundlegend etwas verändert hat“, fügten die Experten hinzu. Letztlich liege der Goldpreis jetzt wieder da, wo er vorige Woche gelegen habe. Viele Anleger kauften zudem wieder Gold-ETFs. Die Bestände sämtlicher Gold-ETFs per Mittwochabend erreichten den zweiten Tag in Folge einen Rekordstand. Sie stiegen auf 75,81 von 75,78 Millionen Feinunzen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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G4G

30.11.2012, 15:55 Uhr

Computerfehler, dass ich nicht lache !
Das sind Kursmanipulationen, wie es sie immer öfter gibt.
Nur so kann man die Anleger aus Gold verscheuchen und die öffentliche Geldverbrennung von EZB, BUND und IWF rechtfertigen.
Gold ist ja so eine risikoreiche Anlage.... BLABLABLAHH.
Klar Gold ist risikoreich für die Staaten, die sich über Inflations und Währungsreform bei den Bürgern entschulden wollen. Gold bringt auch keine Zinsen.
Aber es ist Bares mit echter Kaufkraft. Und das schon lange bevor es die Banken gab. Nur wegen des Goldes ist das Bankensystem mit Giralgeld in Venedig überhaupt erfunden worden.
Die Banki und Conti sind aber nix mehr wert und deshalb geht es zurück zur Unze.

Account gelöscht!

03.12.2012, 06:01 Uhr

Sparbuch bringt unter 1%. Andere Anlagen ebenso wenig. Gold im Schnitt der letzten Jahre mindestens 10% p.a.!
Da erübrigt sich doch die Frage, welche Anlage die beste und sicherste sei! Lieber 1 Kilo AU im Tresor, als 42 Mille an Euros angelegt!

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