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24.04.2014

11:00 Uhr

Nach EZB-Entscheidung

Ifo-Index stärkt den Euro

Die monatliche Umfrage des Ifo-Instituts lässt die Europreise am Devisenmarkt anziehen. Der Kurs vom Mittwoch kann durch die starken Daten damit bestätigt werden. Die EZB hatte als Impulsgeber fungiert.

Am Donnerstagmorgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3820 Dollar und damit auf dem Niveau vom Vorabend. dpa

Am Donnerstagmorgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3820 Dollar und damit auf dem Niveau vom Vorabend.

FrankfurtDer überraschend starke Ifo-Index hat den Euro am Donnerstag angeschoben. Die Gemeinschaftswährung kletterte auf ein Tageshoch von 1,3841 Dollar nach zuvor 1,3830 Dollar. Das Barometer für das Geschäftsklima stieg auf 111,2 Punkte von 110,7 Zählern im März. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 110,5 Zähler gerechnet. „Die allerwichtigste Botschaft ist: 'Die Ukraine-Krise lastet nicht auf der Zuversicht der Unternehmen'“, urteilte Andreas Scheuerle von der Dekabank.

Helaba-Analyst Ralf Umlauf geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft weiter zulegen wird. „Das Wachstumsszenario ist intakt.“ Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,3834 (Dienstag: 1,3817) Dollar festgesetzt.

Letztendlich legte Euro am Donnerstag nach einer Reihe wichtiger Konjunkturdaten und nach Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi eine Berg- und Talfahrt hin. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3814 US-Dollar dann schließlich nahezu genau so viel wie am Vorabend. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3820 (Mittwoch: 1,3834) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7236 (0,7229) Euro.

Am Nachmittag sorgten überraschend starke Konjunkturdaten aus den USA kurzfristig für einen Dämpfer beim Eurokurs. Im März hatten US-Unternehmen mehr Aufträge als erwartet erhalten. Der US-Dollar erhielt umgehend Auftrieb und der Euro fiel im Gegenzug auf ein Tagestief bei 1,3792 Dollar. „Es wird zunehmend klar, dass die US-Wirtschaft nach einem schwachen Start im Jahresverlauf wieder stärker wachsen dürfte“, kommentierte Experte Christoph Balz von der Commerzbank die US-Konjunkturdaten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82300 (0,82390) britische Pfund, 141,63 (141,46) japanische Yen und 1,2203 (1,2198) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1291,50 (1286,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 29 360,00 (29 330,00) Euro.

Kommentare (1)

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24.04.2014, 09:26 Uhr

Dank manigfaltiger Manipulationen - willkommen in der Welt des wertlosen Geldes.
Solange die Masse der Menschen weiter schläft, kommt dann auch bald noch der komplette digitale Geldverkehr......
Was sagt man zu Menschen, welche sich freiwillig zu Sklaven degradieren lassen ?????

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