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13.08.2014

15:20 Uhr

Nach IEA-Bericht

Ölpreis sinkt auf niedrigsten Stand

So niedrig war der Preis für Nordsee-Öl seit einem Jahr nicht: Ein Barrel kostete 102,37 Dollar, im Tagesverlauf stieg der Preis leicht auf 102,90 Dollar. Grund ist wohl ein Bericht der Internationalen Energie-Agentur.

„Besser versorgt als erwartet“: So bezeichnete die IEA den Ölmarkt, woraufhin der Ölpreis auf einen Tiefpunkt sank. dpa

„Besser versorgt als erwartet“: So bezeichnete die IEA den Ölmarkt, woraufhin der Ölpreis auf einen Tiefpunkt sank.

LondonTrotz der Konflikte im Irak und in der Ukraine ist der Ölpreis auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der europäischen Referenzsorte, der Nordseesorte Brent, notierte am Mittwoch in London kurzfristig bei 102,37 Dollar (76,59 Euro). Das war der niedrigste Stand seit Juli 2013.

Im Tagesverlauf zog der Preis für Lieferungen im September wieder leicht auf 102,90 Dollar an. Auch der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate zur Lieferung im September fiel um 13 Cent auf 97,24 Dollar.

Händler machten für den Preisrückgang vor allem den neuesten Bericht der Internationalen Energie-Agentur vom Dienstag verantwortlich. Die IEA hatte erklärt, der Ölmarkt sei „besser versorgt als erwartet“. Die Risiken durch die Entwicklungen im Irak und in der Ukraine dagegen würden geringer bewertet, sagte Analyst Ric Spooner von CMC Markets. „Die Märkte denken, dass es bei Nachschubstörungen große Reserven weltweit gibt.“

Im Irak kämpft die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) gegen die Regierung. Die Ukraine ist ein wichtiges Transitland für Gas aus Russland nach Europa.

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afp

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