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10.10.2012

07:48 Uhr

Nach Preisanstieg

Ölpreise sinken

Weil in der Region wichtige Pipelines liegen, hält die militärische Krise im syrisch-türkischen Grenzgebiet auch die Ölhändler in Atem. Nach einem kräftigem Preisanstieg ging der Trend jedoch abwärts.

Ölpumpen stehen im Sonnenuntergang auf einem Ölfeld bei Los Angeles. dpa

Ölpumpen stehen im Sonnenuntergang auf einem Ölfeld bei Los Angeles.

Singapur Die Ölpreise sind leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 114,20 US-Dollar. Das waren 30 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank um 28 Cent auf 92,11 Dollar. Am Dienstag hatten die Ölpreise deutlich um über zwei Dollar zugelegt.

Einen unterstützenden Faktor am Ölmarkt sehen Experten in den anhaltenden Spannungen zwischen der Türkei und Syrien. Eine Ausweitung des Konflikts könnte zu einer Gefährdung wichtiger Öltransitwege führen, heißt es bei der Commerzbank. Darüber hinaus werden die Ölpreise durch die starke Liquiditätsversorgung der großen Notenbanken gestützt. Unterdessen weitet sich die deutliche Preisdifferenz zwischen Brent und WTI weiter aus. Als ausschlaggebend gelten Angebotsüberhänge in den USA.

Von

dpa

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