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05.06.2013

15:33 Uhr

Nach schwächeren ADP-Zahlen

Euro legt gegenüber dem Dollar zu

Der Euro kann am Mittwoch nach einem zögerlichen Beginn zulegen. Die US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag schwächten dagegen den Dollar. Sie könnten Spekulationen auf eine Straffung der US-Geldpolitik befeuern.

Von Dienstag auf Mittwoch blieb der Preis für die Gemeinschaftswährung unverändert. dpa

Von Dienstag auf Mittwoch blieb der Preis für die Gemeinschaftswährung unverändert.

FrankfurtDer Euro hat am Mittwoch nach zögerlichem Beginn zunächst gegenüber dem Dollar nachgegeben. Nachdem am Nachmittag Konjunkturdaten in den USA jedoch schwächer als erwartet ausgefallen waren, konnte der Euro seine Kursverluste wettmachen und leicht zulegen.

Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,3098 Dollar gehandelt, 0,1 Prozent stärker. Im vorläufigen Tageshoch war der Euro bis auf 1,3116 Dollar gestiegen, im Tief auf 1,3053 Dollar gesunken. Am Dienstag hatte die Devise minimal zugelegt.

In den USA sind im Mai 135.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, wie Daten des ADP Research Institute zeigten. In einer Umfrage von Bloomberg hatten Ökonomen einen Zuwachs um 165.000 Stellen erwartet. Besondere Aufmerksamkeit kommt jetzt dem monatlichen Arbeitsmarktbericht am Freitag zu. Investoren erwarten sich Hinweise, ob die US-Notenbank ihre Anleihekäufe in absehbarer Zeit zurückfahren wird.

Der Einzelhandelsumsatz in der Eurozone war im April stärker als erwartet zurückgegangen. Der Umsatz sank um 0,5 Prozent nach revidiert minus 0,2 Prozent im März. Die Erwartung in einer Umfrage von Bloomberg lag bei einem Minus von 0,2 Prozent.

Die endgültigen Daten zum deutschen Dienstleistungs- Einkaufsmanagerindex für Mai fielen mit 49,7 etwas schwächer aus als mit 49,8 erwartet. Im Euroraum war der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor mit einem Wert von 47,2 ebenfalls niedriger als der vorläufige Wert von 47,5. Der Composite-Index entsprach mit 47,7 dem vorläufigen Wert. Das Euroraum-BIP ist im ersten Quartal um 0,2 Prozent geschrumpft, wie endgültige Zahlen bestätigten.

Der Schweizer Franken stieg 0,2 Prozent gegenüber dem Euro auf 1,2365 Franken. In Relation zum Dollar gewann der Franken 0,3 Prozent auf 94,44 Rappen.

Der Yen hat zugelegt. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hatte zuvor den “dritten Pfeil” seiner Wachstumsstrategie erläutert, damit aber nicht überzeugt, sondern für deutliche Kursverluste am japanischen Aktienmarkt gesorgt. Abe hatte gesagt, gesetzlich festgelegte Erleichterungen für die Wirtschaft werde es noch monatelang nicht geben. Zum Euro stieg der Yen um 0,5 Prozent auf 130,19 Yen. Zum Dollar gewann die japanische Devise 0,6 Prozent auf 99,42 Yen.

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