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29.09.2011

08:18 Uhr

Nach Talfahrt

Ölpreis fängt sich, Gold legt zu

Nach der gestrigen Talfahrt legt der Preis für Brentöl am Donnerstag wieder zu. Gold ist bei asiatischen Anlegern begehrt.

Ölpumpen auf einem Ölfeld in Oklahoma. dpa

Ölpumpen auf einem Ölfeld in Oklahoma.

SingapurEin Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) zur November-Lieferung verteuerte sich im frühen Handel lediglich 1,1 Prozent auf 106,16 US-Dollar, notiert damit aber noch deutlich unter dem Niveau der Vortage bei 110 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um nur um 0,1 Prozent auf 81,28 Dollar.

In den USA waren die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche deutlich gestiegen, was am Mittwoch die Ölpreise deutlich belastet hatte. Ansonsten hängt die weitere Entwicklung am Ölmarkt nicht zuletzt von dem Verlauf der europäischen Schuldenkrise ab. Gelingt es Europas Politikern nicht, eine Lösung in der Schuldenkrise herbeizuführen, dürfte dies negative Folgen für das weltweite Wachstum haben und somit auch die Ölpreise belasten, hieß es.

Gold war am Donnerstag bei asiatischen Anlegern begehrt. Die Preisaufschläge für Goldbarren lagen in Singapur und Hongkong auf dem höchsten Stand seit mindestens Februar. In Indien, dem weltgrößten Gold-Markt, war das Edelmetall so teuer wie seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Auf dem Subkontinent steht die Hochzeitssaison bevor. Dort werden Brautpaare traditionell mit Goldschmuck beschenkt.

Gold verteuerte sich um 1,1 Prozent auf 1624,89 Dollar je Feinunze, lag damit aber immer noch rund 300 Dollar unter seinem Rekordhoch vom Monatsbeginn. Der Preis für Silber stieg am Donnerstag sogar um 3,1 Prozent auf 30,80 Dollar. Dessen Kurs war in den vergangenen vier Wochen zeitweise um 40 Prozent eingebrochen.

Von

dpa

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29.09.2011, 13:00 Uhr

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