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12.01.2017

13:38 Uhr

Nach Trumps Pressekonferenz

Euro auf höchsten Stand seit Jahresbeginn

Nach der ersten Pressekonferenz Donald Trumps herrscht Enttäuschung. Er verlor kein Wort zu seiner Wirtschaftspolitik. Das beendet den Höhenflug des Dollars vorerst, der Euro holt am Donnerstag ein knappes Prozent auf.

Der europäischen Gemeinschaftswährung geht es derzeitig blendend. dpa

Euro auf Rekordhoch

Der europäischen Gemeinschaftswährung geht es derzeitig blendend.

New YorkDer Euro hat am Donnerstag im frühen Handel an seine deutlichen Gewinne vom Vortag angeknüpft und ist auf den höchsten Stand seit Ende Dezember gestiegen. Nach der ersten Pressekonferenz seit den US-Wahlen mit dem künftigen Präsidenten Donald Trump war der Dollar bereits am Mittwoch unter Druck geraten.

Die europäische Gemeinschaftswährung stieg im Gegenzug deutlich und kletterte zum Donnerstagnachmittag um bis zu 0,9 Prozent auf bis zu 1,0670 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0503 (Dienstag: 1,0567) Dollar festgesetzt.

„Wer sich von der gestrigen Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten neue Details zu seinen Wirtschaftsplänen erhofft hat, wurde enttäuscht“, erklärte Thu Lan Nguyen, Expertin bei der Commerzbank, die Dollar-Schwäche. Schließlich habe es kein Wort über Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen gegeben. Die Hoffnung auf ein Konjunkturpaket stehe damit weiterhin auf wackligen Füßen.

Dominierende Themen bei der Pressekonferenz waren stattdessen jüngste unbewiesene Berichte, wonach Russland belastendes Material gegen Trump besitze, sowie Trumps Pläne, wie er künftig seine Tätigkeit als Präsident von seinen Privatgeschäften trennen will. Außerdem wetterte Trump erneut gegen Mexiko und China und kündigte an, mit dem Bau der Mauer zum südlichen Nachbarland möglichst bald zu beginnen.

Größte Banken im Devisenhandel (2016)

Platz 10

Morgan Stanley

2016: Rang 10

2015: Rang 13

Quelle: Euromoney, Mai 2016

Platz 9

XTX Markets

2016: Rang 9

2015: nicht im Ranking vertreten

Platz 8

HSBC

2016: Rang 8

2015: Rang 7

Platz 7

Goldman Sachs

2016: Rang 7

2015: Rang 9

Platz 6

Barclays

2016: Rang 6

2015: Rang 3

Platz 5

Bank of America Merrill Lynch

2016: Rang 5

2015: Rang 6

Platz 4

Deutsche Bank

2016: Rang 4

2015: Rang 2

Platz 2

JP Morgan

2016: Rang 3

2015: Rang 4

Platz 3

UBS

2016: Rang 2

2015: Rang 5

Platz 1

Citigroup

2016: Rang 1

2015: Rang 1

Während der Pressekonferenz fiel der mexikanische Peso auf ein neues Rekordtief, so dass zwischenzeitlich erstmals in der Geschichte ein Dollar über 22 Peso wert war. Im Anschluss pendelte sich der Peso-Kurs aber schnell wieder auf dem Ausgangsniveau vor Trumps Auftritt ein. Wegen der hohen Abhängigkeit Mexikos vom Handel mit den USA reagiert der Peso besonders stark auf politische Entwicklungen im nördlichen Nachbarland. Seit dem Wahlsieg Trumps im November hat der Peso etwa 20 Prozent an Wert eingebüßt.

Britisches Pfund: Im tiefen Tal

Britisches Pfund

Im tiefen Tal

Die Brexit-Planlosigkeit der britischen Regierung versetzt dem Pfund einen neuen Schlag. Besserung ist vorerst nicht in Sicht. Jeder Aufwärtstrend der Währung dürfte nur von kurzer Dauer sein.

Unterdessen bleibt die türkische Lira weiter schwach, erreichte am Donnerstag aber zunächst kein neues Rekordtief. Inzwischen müssen Händler für einen Euro mehr als 4 Lira hinblättern. Seit geraumer Zeit ist die türkische Währung vor allem wegen Terroranschlägen und der politischen Unsicherheit unter Druck. Aktuell sorgt außerdem die geplante Verfassungsreform in der Türkei für Unsicherheit. Seit dem gescheiterten Putschversuch im Juli 2016 hat die Lira im Verhältnis zum Dollar rund ein Drittel ihres Wertes verloren.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

12.01.2017, 17:12 Uhr

Herr Mark Hoffmann11.01.2017, 15:09 Uhr
Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:13 Uhr
Obama hat in Nazi-Deutschland Asyl beantragt. Kim Jong-un hat es genehmigt.

Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:34 Uhr
Nazi-Krankenkasse plant Lager für adipöse Menschen in Nord-Korea.

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