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08.03.2004

13:31 Uhr

Neue Vereinbarung hat fünf Jahre Laufzeit

Zentralbanken dürfen mehr Gold verkaufen

Europäische Zentralbanken haben sich auf dem G-10-Notenbanktreffen in Basel am Montag auf ein neues Goldabkommen geeinigt.

HB BASEL. Die neue Vereinbarung schließe sich an das im September endende Abkommen an und gelte ab dem 27. September 2004, teilten die Zentralbanken am Montag am Rande des G-10-Notenbanktreffens in Basel mit. Nach der neuen Vereinbarung mit fünf Jahren Laufzeit werden die Goldverkäufe auf 500 Tonnen jährlich oder insgesamt 2500 Tonnen begrenzt, das noch laufende Abkommen sah ein Limit auf 400 Tonnen jährlich oder insgesamt 2000 Tonnen vor.

Die Notenbanken hatten erstmals 1999 eine solche Vereinbarung angekündigt. Damit wollen sie ihre Goldreserven koordiniert abbauen, ohne einen Verfall des Goldpreises auszulösen. „Gold bleibt ein wichtiges Element der globalen Währungsreserven“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung der Zentralbanken. Neben der EZB unterzeichneten alle zwölf nationale Notenbanken des Eurosystems die Vereinbarung sowie die Zentralbanken der Schweiz und Schwedens. Neuer Unterzeichner des Abkommens ist Griechenland, während sich Großbritannien dem neuen Abkommen nicht mehr anschloss. Das Finanzministerium in London erklärte, das Land habe nicht vor, sich von Goldreserven zu trennen.

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